Linsensalat

linsensalatMögt ihr wieder mal ein Rezept? Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte publiziert habe. Egal, diesen Salat mochte sogar Sohnemann, der nicht wahnsinnig auf „häääältifooood“ steht. Sein Kommentar: Der ist ziemlich gut. Nicht so schlecht, wie ich mir das vorgestellt habe.

Also guckt mal in euren Vorrat. Ihr braucht:

200g Linsen, egal welche
2 Karotten
2 Zucchini

für das Dressing:

3 Essl. Olivenöl,
2 Essl. Balsamicoessig,
1 Essl. Dijonsenf,
2 Essl. Joghurt,
etwas Ahornsirup,
Gewürze (Kräutersalz, Salatkräuter oder Paprika, Pfeffer…. was euch schmeckt)

Und dann an die Arbeit!

Ich habe vier verschiedene Linsensorten genommen. Die brauchen unterschiedliche Garzeiten. Wenn ihr nur eine Sorte habt, macht nichts. Dann passt ihr die Garzeit einfach an. Hier findet ihr alle nötigen Informationen.

Für meine Variante sah der Arbeitsablauf so aus:

50g Tellerlinsen in leicht gesalzenem Wasser ca. 15 Min. kochen. In der Zwischenzeit Karotten schälen und in 1cm Würfel schneiden. Zucchini ebenfalls würfeln. Dann
50g Belugalinsen und
50g grüne Linsen dazugeben, weitere 25 Min. kochen.
50g rote Linsen zugeben, Zucchini und Karotten zugeben und alles nochmal 10 Min. kochen.

Während der Kochzeit das Dressing zubereiten.

Nach dem Kochen Linsen und Gemüse absieben und noch warm mit dem Dressing vermischen. Etwas ziehen lassen. Der Salat schmeckt auch am nächsten Tag!

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Holunderblütensirup Fortsetzung

Alle verfügbaren Flaschen zusammensuchen.
Gummiringe überprüfen. Was brüchig ist, wegwerfen.

Flaschen heiss auswaschen.

Den Sirup durch ein Tuch in die grösste verfügbare Pfanne absieben.

Sirup aufkochen.
Deckel und Gummiringe mit einem Schuss Essig mindestens zehn Minuten sterilisieren.

Währenddessen schöne Etiketten fabrizieren.

Sirup kochend heiss randvoll in die Flaschen abfüllen. Gut verschliessen. Flaschen heiss abspülen. Sirup abkühlen lassen. Mit Etiketten bekleben oder sonstwie beschriften.

Sich über gut 17l Sirup freuen.

Der Sirup ist kühl und dunkel ein Jahr haltbar. Sporadisch auf Dichtigkeit und Schimmel überprüfen.
Geöffnete Flaschen im Kühlschrank lagern und innerhalb von drei Wochen verbrauchen.
Falls zu wenig Glasflaschen da sind, kann der Sirup abgekühlt und in Petflaschen gefüllt werden. Dann allerdings muss er im Kühlschrank aufbewahrt werden und ist nur drei Wochen haltbar.

Zum Geniessen den Sirup 1:10 mit eiskaltem Wasser verdünnen.

Viel Spass beim Nachkochen. Natürlich kannst du die Menge reduzieren ;-)
Hier ist der erste Teil des Rezepts.

Holunderblütensirup

Holunderblüten pflücken. Blümchen von den Dolden abzupfen.
Blüten abwägen: 200g . Das ergibt die zehnfache Menge des Rezepts.
Überlegen, in welchem Gefäss man das ansetzen könnte. Der Blick fällt auf die Duplokiste.
Duplos in IKEA-Tasche umladen. Kiste in der Badewanne schrubben und heiss ausspülen.
200g Blümchen und 200g Zitronensäure hineingeben.

Oh, das ist aber interessant!

10kg Zucker einfüllen.

Den Zuckerberg bestaunen. Währenddessen 10 lt Wasser aufkochen.

Und jetzt kommt der absolut spannendste Moment. *trrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr(ommelwirbel)
Die schwere Pfanne mit kochendem Wasser vom Herd heben. *immernochtrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr(ommelwirbel)
Beten, dass nachher nicht 10l Wasser, mit 10kg Zucker und tausenden Miniblümchen vom Boden aufgewischt werden müssen.
Das Wasser vorsichtig in die Kiste schütten. *trrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr(ommelwirbel) *tuschschschsch!
Sich freuen, dass der Boden trocken bleibt.
Mit einer Holzkelle rühren, damit sich alles gut auflöst.

Das alle paar Stunden wieder mal tun bis man spürt, dass kein Zucker mehr auf dem Boden der Kiste kratzt.

Nun den Sirup etwa 48 Stunden ziehen lassen.
Fortsetzung folgt…

Kräutertee für Teemuffel

Wieder einmal Unlust auf alles, was ich sonst so trinke.
Seit der Saftwoche aber weiss ich, dass kneifen nicht gilt, nicht gut ist und nicht gut tut.
Also?
Genau! Erst mal einen neuen Tee kaufen – mit WYSIWYG-Hoffnung, wie immer.
Diesmal bin ich nicht enttäuscht. Oh Wunder! Ein Kräutertee, der schmeckt.
Ich will ihn aber auch kalt trinken und da ist mir gleich eingefallen, was eine Berufskollegin in Skilagern immer servierte: Tee mit Apfelsaft.
Hier also das ultimative Getränkerezept:
Man nehme 1dl sprudelnd kochendes Wasser und giesse es in ein 5dl-Glas.
Sonnenteebeutel rein, ziehen lassen und rausnehmen.
Dann gebe man ca. 1dl Apfelsaft dazu und fülle mit eiskaltem Wasser auf.
Schmeckt guuuuut und vertreibt die Trinkunlust!

Basler Leckerli zum Zweiten

Die Basler Leckerli hab ich ausprobiert. Und ich muss sagen, sie kommen dem Original gefährlich nahe. Gefährlich für die Linie, weil sie ihrem Namen alle Ehre machen. Mensch, sind die lecker! Die Mühe lohnt sich also und ich kann das Rezept weiterempfehlen.

Wo ich allerdings noch eine kleine Änderung machen würde: Kirsch muss nicht so viel rein. Erstens ist der Teig dann klebrig und lässt sich schwer auswallen (hab mehr Mehl dazugegeben), zweitens schmecken die Lebkuchen in den ersten Tagen für meinen Geschmack zu stark nach Kirsch.
Ich frage mich, ob das nicht ein Tippfehler ist und es heissen müsste 2cl Kirsch, statt 2dl.

Basler Leckerli

Basler Leckerli

Nachdem ich mein Favoriten-Lebkuchenrezept schon veröffentlicht habe, hier nochmal eins, das ich beim Vorbeisurfen entdeckte.

500 gr Bienenhonig (mindestens 1 Jahr alt)
350 gr Zucker
2 EL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
1 TL Muskatnusspulver
120 gr Mandeln, gehackt
120 gr Haselnüsse, gehackt
Je 100 gr fein gehacktes Orangeat und Zitronat
Schale einer Zitrone, grob gehackt
700 gr Weissmehl
2 Messerspitzen gereinigte Pottasche
2 dl Kirsch

Glasur:

160 gr Zucker
1 dl Wasser

Zubereitung

Honig, Zucker Zimt, Nelken – und Muskatpulver aufkochen. Mandeln. Haselnüsse mit dem Orangeat, Zitronat und der Zitronenschale in den Sirup geben. Vom Feuer nehmen. Nach und nach 2/3 des Mehles und die Pottasche dazu sieben. Kirsch beifügen. Das restliche Mehl auf ein Teigbrett geben. Die Teigmasse daraufgiessen. Alles rasch zusammenkneten.Den Teig halbieren, auswallen und auf 2 rechteckige, mit Mehl bestäubte Backbleche verteilen. Über Nacht ruhen lassen. 15 – 20 Minuten im auf 230 Grad vorgeheizten Backofen backen.

Den gebackenen Teig für die rechteckigen Leckerli sofort 3/4tief einschneiden. Vom Blech nehmen, mit einem Bürstchen vom Mehl befreien und mit der heissen Glasur bestreichen.
Die Leckerli ganz auseinanderschneiden.Für die Glasur Zucker und Wasser vom Siedepunkt an 5 Minuten zu Faden kochen. Bei besonders feinen Rezepten mischt man der Glasur noch etwas Kirsch bei.

Hier gefunden.
Bild

Die muss ich unbedingt ausprobieren!