Plane aus Plasiktüten selbermachen

Gleich weiter mit dem Experimentieren!

Etwa 5 Lagen Plastiktüten zwischen zwei Backfolien bügeln, dabei das Bügeleisen immer bewegen.
Das ganze Sandwich umdrehen und auch von der anderen Seite bügeln.
Testen, ob alles schön zusammengeschmolzen ist. Sonst weiterbügeln.

Fertig ist der neue „Stoff“.

Weiterverarbeiten wie Plane.
Also zum Beispiel in Streifen schneiden.

Streifen aufnähen.

Was draus geworden ist, zeig ich euch dann, wenn es fertig ist.

So, ich muss wieder. Bügeln und so.

kostenlose Bügelmotive

Da hab ich ja was gaaaaaaaanz Wunderbares entdeckt: Iron-on’s aus Plastiktüten.
Sowas Cooles musste ich natürlich sofort ausprobieren. Sofort.
Recycling! Davon bin ich absoluter Fan. Darüber hinaus eine neue Art, genähte oder fertige Dinge zu Einzelstücken zu machen. Ich liebe das.

So einfach ist es:
Eine Plastiktüte mit einem schönen Motiv suchen

das Motiv ausschneiden

einen festen Karton auf das Bügelbrett, darüber ein Stück Stoff oder ein T-Shirt legen
das Motiv mit Backpapier bedecken

mit festem Druck und ohne Dampf auf Stufe Baumwolle etwa zehn Sekunden bügeln

die Backfolie vorsichtig abziehen

sich freuen :-)

Fehlt nur noch, dass die Motive den Waschtest bestehen. Dann hätte ich die wirklich coolste Idee seit langem entdeckt. Ich werde berichten.

Klickt, wenn ihr Lust auf noch mehr Inspiration habt, auf die Links dort. Da rattern bei mir gleich die Ideenzahnrädchen…

getestet

Heike von freches Früchtchen suchte vor ein paar Wochen nähwütigewillige Blogleserinnen, die ihr neustes Werk Mia betatesten wollen. Ich war dabei.

Hier meine Kreation:

Überrock und die gemusterte Rüsche sind aus Bettwäsche vom Brockenhaus. Das Spitzenband und der rosarote Unistoff aus meinem Fundus.
Für das Shirt nahm ich ebenfalls zwei Stoffe aus meinem Fundus. Die Blume hab ich aus dem Baumwollstoff ausgeschnitten und mit doppelseitigem Klebevlies und auswaschbarem Stickvlies appliziert.
Das Nähen hat Spass gemacht. Nach meinem Urlaub muss ich euch mal zeigen, wie man mit der Overlockmaschine Rüschen zaubern kann. Und so ein Applikations-Tutorial wäre vielleicht auch mal was.

Hier noch ein Bild der ganzen Kombination. Vom Shirt hab ich noch kein Einzelfoto. Das Ding hängt gerade auf der Wäscheleine…

Figlia war mächtig stolz, modeln zu dürfen.

Handwerke

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Eine neue Tasche hab ich kreiert.
Sie ist aus Resten eines Verdunkelungsvorhangs gefertigt, oben mit einer Plastiktaschenborte verschönert und natürlich mit Schriftzug in meiner derzeitigen Lieblingstechnik versehen.
Ich werde sie als Werbeträger selbst verwenden. Sie hat als Prototyp den einen oder anderen Schönheitsfehler. Der Rest des Stoffes reicht noch für ein paar weitere Einkaufstaschen. Ich bin gespannt, wie sie alle aussehen werden.

Meine Knopfketten brauchen einen Motivationsschub. Ich hab ihnen heute Visitenkarten bestellt und werde diese meinen Freunden verteilen. Mal sehen, was aus dem Ganzen wird.

Als drittes Projekt entstehen Kindersweatjacken. Die Reissverschlüsse sollten unterwegs sein und dann kanns weitergehen. Ich werde euch Bilder zeigen, wenn sie fertig sind.

Wie hier auf meinem Blog, kann ich mich wieder mal nicht auf ein Thema beschränken. Das ist einfach nicht meine Art. Das verleidet mir viel zu schnell.

Shoppingfrust

Klar, wir wissen es alle: Sport ist gut für die Linie und gut fürs Gemüt. Und für sonst noch ein paar Dinge, zum Beispiel die bessere Durchblutung oder um Krankheiten vorzubeugen usw.

Also, raff dich auf! Bewegen willst du dich ja schon lange. Du weisst selbst, dass du dich dann besser fühlst, vitaler und schöner, du weisst doch: gesunder Körper, gesunder Geist…

Ok. Habs begriffen, ich geh ja schon!

Wohin?

Na, erst mal muss ich mir doch sportlichere Klamotten besorgen. Meine letzten Aktivitäten in dieser Richtung liegen Jahre zurück. Sozusagen als Motivationsschub könnte ich zum Beispiel einen gut sitzenden Bikini vertragen.

Ok. Geht klar. Also los!

(nach der Shoppingtour)

Und? Fündig geworden?

*kopfschüttel* Leider nicht. Die wollen einen veräppeln. Wenn du in diese Miniteilchen passen willst, musst du erst ein halbes Jahr Sport treiben und etwa zehn Kilo abnehmen.

Aber das wolltes du doch!

Ja. Aber danach!!!
Worin trainier ich denn jetzt? Ich passe definitiv nicht in diese Sportlerwelt. Diejenigen Teile, die ich anziehen kann, sehen aus, als kämen sie aus dem letzten Jahrhundert (und kommen nicht aus der Sportabteilung. Das würde der Sache keinen Abbruch tun, sähen sie wenigstens aus, als kämen sie von dort).
Ausserdem taugen sie nicht für Menschen, die Bewegungsfreiheit lieben.

Wie meinst du das?

Ich möchte nicht jedesmal, wenn ich mit meinen Kids rumtobe, nachher erst kontrollieren, ob noch alles an seinem Platz ist und niemand etwas Unerlaubtes sehen kann. Auch nicht nach einem Kopfsprung ins kühle Nass.

Dann kauf dir einen Schwimmer.

Hab ich auch gedacht. Die sind aber nur für ganz flache Zeitgenossinnen geschnitten, nicht für mich.

Na ja. Soviel Oberweite hast du nun auch wieder nicht.

Nein. Aber gerade genug, dass es zu viel ist.
Tja. Nichts zu machen! Da bleibt nur eine Möglichkeit: Ich versuche mit diesem BH-Schnittmuster für mein aktuelles Tankini irgendein schnell trocknendes Innenleben zu zaubern, damit ich wenigstens für die Woche Camping am Lago Maggiore gerüstet bin.

Nur einen Sonnenhut hab ich gefunden.