Neues in der Sammlung

Mein neustes Stück in der SammlungAbenteuer der Tugend.
5.- Fr., fester Einband, wie immer (anderes sammle ich nicht) und sieht aus wie neu. Sehr preiswert also. Im Antiquariat hätte ich schätzungsweise 16-20.-Fr. bezahlt.

Jetzt, da sie im Heilsarmee-Brockenhaus die Bücher frisch sortiert und eingeräumt haben, wurde ich in kurzer Zeit fündig. Sonst konnte man dort Stunden mit Suchen verbringen…

Das erste Stöckchen

Bardamu hat es liegengelassen.
Ich nehm es wieder auf.

  1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat)
  2. Öffne das Buch auf Seite 123
  3. Finde den fünften Satz
  4. Poste die nächsten drei Sätze
  5. Wirf dein Stöckchen an fünf drei weitere Blogger

Also: Hinter mir liegt Die rote Katze von Luise Rinser.
Ich hab noch nicht bis S. 123 gelesen, aber dort steht:

Aber ich hörte nicht auf, den kühlen Rahm in den ausgedörrten Mund zu streichen, und winzige Schluckbewegungen zeigten mir, dass doch ein wenig davon in den armen, verbrannten Hals gelangte.
Endlich kam Peter mit Brot und Butter. Gierig begann Tante Emily zu schlingen.

Aus der Geschichte „Ein alter Mann stirbt“.

Ich werf das Stöckchen weiter an Die Wächterin, Nina und The Compleat Gentlemean und bin gespannt, wer es weiterwirft und was ihr so für Bücher rumliegen habt.

Bücher zum Zweiten

Hach, jetzt bin ich doch noch zur Sammlerin mutiert. Ich, die immer erhobenen Hauptes jene belächelte, die Kaffeesahnedeckel-, Briefmarkenalben oder sowas besitzen.
Heute war der offzielle Startschuss für meine Luise Rinser Büchersammlung.
In unserem Stadt-Antiquariat fand ich

Den Wolf umarmen,
Silberschuld
und die rote Katze.

Ich freu mich auf die Suche der weiteren Werke. Könnte knifflig werden, denn ich möchte nur gebundene Ausgaben.

Unmögliches wird möglich

1947 segelte der Norweger Thor Heyerdahl mit einem Floss aus Balsaholz über den Pazifik,
1970 durquerte er mit einem Schilfboot den Atlantik.

Was für ein Unternehmen, das unmöglich gut enden konnte; ein Wahnsinnsplan. Warum, wozu eigentlich? Um sich zu beweisen, dass mans kann. Dass man das Unmögliche möglich machen kann, mit einfachen Mitteln, unter einer Bedingung: dass man „mit dem Wind segelt“. Das heisst: wenn man in konzentrierter, aber vollkommen gelassener Aufmerksamkeit alle Wetterzeichen beobachtet, wenn man nicht mit Starrsinn den einmal gewählten Kurs halten will, sondern vertrauensvoll „mit dem Meer geht“; wenn man die äusserste Unsicherheit als einzig wahre Sicherheit annimmt, und wenn man sich vom Sog der Welt-Weite erfassen lässt.
Luise Rinser

Eine Anleitung, sicher durch die Stürme des Lebens zu segeln.