nicht fliehen

Jesus lebt in Fülle, in Stille, in Gebet, in Hingabe, in absoluter Bedingungslosigkeit und in absolutem Dasein, er weicht nicht zurück.

Pyar Troll-Rauch

Wenn es mir gelingt, in dieser Stille und Bedingungslosigkeit zu sein, dann kann ich in allem eine wunderbare Ordnung und Schönheit ahnen.
Dann verliert die Schwere ihr Bedrückendes, und die Ausgelassenheit hebt nicht vom Boden ab.
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Mit meinem Nicht-einverstanden-Sein mit dem, was ist, meinen Bedingungen, wie es sein müsste, bevor ich gehe und handle und lebe, verliere ich Stille und Bedingungslosigkeit.
Verliere ich den Weg im dichten Nebel.
Verliere ich Frieden.
Klarheit des Handelns.
Sehe ich das Licht, das mich führt, nicht mehr.

Beim ersten Mal ist alles anders

Bevor ich zum Thema komme, möchte ich euch für eure Treue danken. Ich staune immer wieder, wie viele Menschen hierher klicken, obwohl ich seit Wochen nicht geschrieben habe.
Im Moment fühle ich mich nicht imstande, euch etwas mit zu geben, was euch inspirieren könnte. Es gäbe viel zu sagen, zu erzählen, nachzudenken aber es wäre zu persönlich. Ich denke darüber nach, wie viel vom dem, was mich beschäftigt, ich hier sagen kann, darf und möchte. Ich habe nicht mehr dieselbe Unbekümmertheit wie in den Anfangszeiten und damit wäre ich auch schon beim Thema dieses Beitrags.

Vor ein paar Tagen war ich mit meinen Kindern zum ersten Mal auf einer Bobbahn. Einer, von der man sagt, dass man mit dem Schlitten nicht aus der Bahn fallen kann, egal, wie schnell man fährt. Also fuhr ich. Schnell. Es hat Spass gemacht, genau mit dem richtigen (dosierbaren) Quäntchen Flattern im Bauch.
Auf dem Weg zur zweiten Runde, sprachen wir über Geschwindigkeit und das Rausfallenkönnen und mein Sohn meinte, man könne eben schon rausfallen, wenn man zu schnell fährt.
Meine zweite Fahrt war langsamer und hat auch weniger Spass gemacht.

Das geht mir doch im Leben genau so. Wenn etwas neu ist, dann gehe ich mit einer Unbekümmertheit und frischen Neugierde, mit einer freudigen Erwartung an die Sache ran. Ich handle intuitiv, konzentriert und bin präsent.
Beim zweiten Mal weiss ich, was mich erwartet. Der Verstand schaltet sich ein. Ich denke zu viel darüber nach. Die Freude nimmt ab. Oder ich trauere der Frische des ersten Mals nach. Sehe nicht, dass zweite und dritte Male eine ganz andere Qualität haben.

Ich möchte lernen, beides miteinander zu vereinen. Jedes Mal wieder mit neuer Frische und Unvoreingenommenheit auf etwas zugehen, meine Erfahrungen als Möglichkeiten im Gepäck, wissend, dass sie mir nur helfen werden, meine Reflexe fit zu halten, niemals aber das freie Fliegen ersetzen können.
Das Leben ist wie eine Improvisation. Man kann zwar Musiktheorie studieren, in- und auswendig, aber wenn man spielt, dann muss die Melodie von innen kommen, tief aus dem Herzen, mitfliessend, mit dem, was die anderen Musiker spielen, mitfliessend mit Tempo und Tonart, mitfliessend mit dem Fluss des Lebens und nicht immer musiktheoretisch erklärbar, warum etwas scheinbar Richtiges falsch ist.

Umfrage – Die Auswertung

Vor genau einem Monat hab ich eine Umfrage bezüglich der Darstellung der Beiträge gemacht. Hier die Auswertung.

54% möchten weiterhin den ganzen Beitrag von Anfang an sehen,
21% bevorzugen einen Auszug und möchten bei Bedarf auf „mehr…“ klicken,
25% ist es egal.

Na dann: ihr habt entschieden! Ich werde also auch zukünftig den ganzen Beitrag zeigen, ohne dass man ein zweites Mal klicken muss.
Für mich hat das den kleinen Nachteil, dass ich keine genauen statistischen Zahlen bezüglich Interesse an den Beiträgen erhalte, denn wer die neuesten fünf Beiträge auf der Hauptseite liest, der klickt nicht. Und wer nicht klickt, hinterlässt in der Blogstatistik keine Spuren.
Aber da ihr ja alle per Feed reinkommt :-) und somit in erster Linie die Beiträge einzeln besucht und erst in zweiter Linie die Hauptseite, sind ja meine Zahlen doch richtig.

Ausserdem hab ich ja mal gesagt, dass mich die Zahlen wenig kümmern, und das ist noch immer so.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für euer Interesse, für alle Klicks und die vielen Besuche bedanken. Auch wenn ich nicht wegen der Zahlen schreibe, so freut es mich doch, dass meine Beiträge auf Interesse stossen.

In diesem Sinne:
Bis bald!
Die Schneiderin

P.S. Ich hätte gerne eine kleine Tortengrafik eingefügt, und hatte auch schon eine solche in Word erstellt. Leider kann man aber von dort aus auf keinem Weg, den ich gefunden hab, eine anständige Grafikdatei erstellen, die man dann ins Blog hochladen und dort auch noch die Beschriftung lesen kann. Und ohne Beschriftung wäre eine solche Grafik nicht viel wert. Drum also hier nur die nackten Zahlen.)