Gucken, staunen, wundern, handeln

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Sag Ja!

Ja zu allem, was dir begegnet und ja zu allem, was ist und zu dem, wie es ist.

„Ja, aber…“

„Nur Ja. Ohne Aber.“

„Das heisst doch, dass ich damit einverstanden bin und das bin ich nicht! Nicht mit allem.“

Ihr „Ja“ bedeutet, dass Sie die Tatsachen so akzeptieren, wie sie sind, dass Sie sich emotional nicht widersetzen, auch wenn Sie mit aller Kraft versuchen, sie zu ändern. Dies bringt gewöhnlich Frieden mit sich und wird Ihren Handlungen zu mehr Effektivität verhelfen.

Das ist ein Zitat aus einem sehr lesenswerten Artikel, auf den ich kürzlich gestossen bin. Er beinhaltet neben einer ausführlicheren Erklärung auch eine Anleitung, es ganz praktisch selber auszuprobieren. Mehr verrate ich nicht, denn der Artikel spricht für sich.

Bitte hier weiterlesen.

Kreuzungen

Du kannst dein Leben nicht an einer Kreuzung verbringen. Irgendwann musst du eine Entscheidung treffen und weitergehen. Das ist besonders schwer, wenn du zwei Wegen gegenüberstehst, die beide gleichermassen Vor- und Nachteile haben, die beide gleichermassen richtig und falsch sind.

Im Vorfeld solcher Schritte machst du dir tausend Gedanken. Du überlegst dir die praktische Seite. Das ist eine Vorbereitung. Aber niemals kannst du wissen, was dich erwartet, wenn du den Sprung gewagt hast.
Einen kleinen Teil kannst du umsetzen. Du kannst dir überlegen, was du gerne wie haben möchtest. Was du brauchst. Was du willst. Aber du kannst diese Dinge nicht kalkulieren.

Eines Tages musst du einfach tun, was du eigentlich schon lange wolltest, auch wenn der Verstand laut schreit und sich wehrt. Du musst es tun, weil du weisst, du würdest in zwanzig Jahren bitter bereuen, es nicht getan zu haben. Du musst es tun, weil du weisst, es wird immer gleich bleiben, wenn sich nichts ändert. Du musst es tun, weil du weisst, dass du sonst deine Selbstachtung verlierst.
Du machst dich auf und gehst, zu tun, was du tun musst. Du gehst durch den Sturm. Du springst ins Nichts. Das Fliegen bei diesem Sprung ist nicht so angenehm, weil du nicht weisst, wo du landest.

Erst, wenn die Wellen wieder glatt sind und du wieder festen Boden unter den Füssen hast, weisst du: Es war das Beste, was du tun konntest, auch wenn du nicht weisst, wie es nun weiter geht.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass die praktischen Dinge sich immer wunderbar ineinander fügen, wenn du bereit bist, deinem Inneren zu folgen und dies auch tust. Das gilt für die materielle Versorgung. Das gilt für die Berufung und den Beruf. Das gilt für Beziehungen. Das gilt für das ganze Leben.

Wenn etwas sein soll, hast du keine Chance, es zu verhindern.
Wenn etwas nicht sein soll, nützen alle Bemühungen nichts.
Das ist keine Aufforderung zurückzulehnen, die Hände in den Schoss zu legen und zu warten, bis sich etwas ändert. Dein Herz kann dich nur führen, während du unterwegs bist.

 

Mit der Entscheidung, deinem Inneren zu folgen, schaffst du dir selbst Raum, das zu sein und zu werden, was du bist. Du gibst dir die Erlaubnis, es zu sein, egal, was andere Leute denken. Du glaubst deinem Inneren. Du spürst, es ist richtig. Es war höchste Zeit, diesen Schritt zu tun. Es war, damit ich weiter komme. Ich habe die Kreuzung verlassen. Ich habe mich nicht für diesen oder jenen Weg entschieden. Ich habe mich für mich entschieden.

Babyschritte

Thinkabout hat mich mit seinem Artikel über die freie Zeit inspiriert, einen Gedanken zu fassen, der schon länger in meinem Kopf rumgeistert.

Kennst du das? Du wechselst den Müllsack und denkst, dass man hier eigentlich nicht nur den Müll rausnehmen, sondern wieder mal richtig saubermachen sollte. Als nächstes denkst du, dass man dies regelmässig tun müsste. So regelmässig, wie man den Müllsack wechselt. Und du nimmst dir vor, dies künftig jedes Mal zu tun, wenn du den Müll rausbringst und weisst im selben Augenblick, dass du es auch das nächste Mal wieder sein lässt und der Dreck bleibt.
„Wenigstens einmal im Monat müsste man das tun“, ist deine nächste Idee, „Aber das wäre dann eigentlich zu wenig. Wöchentlich… nur kurz…dann wäre es hier immer sauber.“

Vor lauter Vorstellungen, wie es eigentlich zu sein hätte, siehst du nicht, dass einmal pro Monat schon Fortschritt wäre. Und dass es also die bessere Lösung wäre, einmal pro Monat wirklich sauber zu machen, statt jede Woche davon zu träumen, es wöchentlich zu tun.

Das ist jetzt ein winziges Beispiel aus dem Alltag. Vielleicht ein völlig unwichtiges. Aber das Prinzip lässt sich übertragen.
Ist es nicht so, dass wir das mit anderen Dingen auch so machen? Mit Zeit, zum Beispiel, die wir endlich nur für uns selbst nehmen möchten, von der wir denken, eine Stunde pro Woche sei doch lächerlich wenig?
Es ist doch besser, eine ganze Stunde lang den Vorsatz in Tat umzusetzen, als daran zu scheitern, das Grosse zu wollen und letztlich auch diese eine Stunde mit anderem zu füllen als mit dem gewollten.

Dieses Prinzip der kleinen Ziele bringt uns letztlich weiter als die grossen, unerreichbaren, beseufzten Vorhaben, die vor lauter Grösse viel zu unhandlich und bedrohlich werden und darum zum Scheitern verurteilt sind.4stats Webseiten Statistik + Counterfree hit counters

Wochenendfieber

Manchmal, besonders an Freitagen, kommt es mir vor, als ob die Menschen nur fürs Wochenende existieren würden. Da höre ich Sprüche, wie: „Nur noch schnell das und das erledigen, und dann ab ins Wochenende!“ 
Ab ins Wochenende? Ist das eine besondere Urlaubsdestination? Man geht von irgendwo weg. Aber wohin? Doch nur zurück in die selben vier Wände, in die man schon die Woche über gegangen ist! Da hat sich nichts geändert. 

Und doch ist es ein anderes Gefühl am Freitagabend, nicht wahr? Warum? Weil man denkt, dass einem in den nächsten zwei Tagen die Welt offen steht, man Dinge erledigen kann, die man sonst nicht erledigt, Tage, in denen man Abwechslung vom normalen Alltag hat, Tage, an denen man Freunde trifft, Tage, an denen man Dinge tut, die man sonst nicht tut.

Klar, es ist so: Für manches haben wir unter der Woche keine Zeit. Oder der nötige Schlaf würde fehlen, täten wir, was wir an Wochenenden tun. Aber manchmal denke ich, dass wir zu sehr unterscheiden. Unterscheiden zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen grauen und bunten Tagen. Wir könnten doch auch an Alltagen Buntes unternehmen. Nicht ganz so lange, aber doch.
Wir spalten unser Leben in zwei Zeiten, aber Lebenszeit ist immer! Arbeitszeit ist auch Lebenszeit! Wenn uns das bewusster wäre, würden wir sie anders gestalten? Ihr mit einer anderen Haltung begegnen? Zum Beispiel an Montagen nicht auf facebook oder twitter klönen, dass nun wieder langweiliger Montag ist und es noch soooooooooo lange dauert, bis wieder Wochenende und richtiges Leben ist. Klagen verschlimmert alles nur. 

Oder wir könnten schöne Feierabende haben. Gefeierte Abende! Klar, wir sind alle müde und ausgelaugt von der Arbeit, aber das sind wir am Freitag auch und gehen trotzdem in den Ausgang!
Es gibt Möglichkeiten, sich zu entspannen, zu regenerieren und aufzutanken, die man auch unter der Woche pflegen kann, trotz vollem Programm und viel Arbeit. Kleine Dinge. Morgens die Vogelstimmen geniessen, statt jammern, weil man früh aufstehen muss. Einen Kaffee nicht nur runterschlürfen, weil man wach werden will, sondern ihn geniessen.  Musik hören. Einen zehnminütigen Frischluftschnapp-Spaziergang machen… etc.

Seid kreativ! Freut euch des Lebens! Nicht nur am Freitag, am Samstag und am Sonntag. Das Leben steht euch immer offen. Es guckt nicht erst auf den Kalender um zu sehen, welcher Wochentag ist.4stats Webseiten Statistik + Counter
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