Hingabe

Warum kann ich manchmal nicht wahrnehmen, was ist?

Wie oft wohl bekomme ich etwas nicht mit, was da wäre? Verstellen meine Wünsche, die ich bis heute nicht klar von Träumen oder Erwartungen trennen kann, meine Sicht?

Ich denke darüber nach und ziehe meine Schlüsse. Ich werde vorsichtig. Vorsichtig mit Wünschen und Träumen, weil ich fürchte, in die Erwartungsfalle zu tappen. In die Falle, anzunehmen, dass etwas so und so ist, wenn ich ein paar wenige Hinweise habe. Ich nehme dann diese kleinen Dinge, stürme voller Freude und ohne nach rechts und links zu sehen in etwas rein (Begeisterungsfähigkeit nennt man das glaube ich), und wenn ich einmal zum Anhalten und Verschnaufen komme, um genau hinzusehen, dann ist da gar nicht das, was ich gedacht habe, wäre da.

Ich muss lernen, wirklich nur mit dem zu leben, zu arbeiten, zu handeln, was ist. Nicht mit all dem, was ich mir dazu ausmale. Also wieder: Genau hinsehen, hinspüren, hinhorchen, innerlich zugewandt und offen, bereit, das zu nehmen, was sich mir offenbart. Ich begreife langsam, dass es Hingabe ist, die ich da lerne.

Erwartungen

In immer wiederkehrenden Kreisen, jedes Mal an etwas anderer Stelle und aus anderer Sicht, gelange ich an die selben Themen. Eins davon ist Erwartungen.

Auf Dirks Blog las ich gerade einen wunderbaren Artikel darüber. Er beschreibt meine Erfahrungen besser als ich es selbst könnte. Und daher möchte ich ihn mehr als nur in der Seitenleiste empfehlen.

Im oberen Teil liest der Artikel sich so, wie tausend andere: „Du musst nur…., dann wird alles gut…“
Dann wird er auf einmal wunderbar praktisch, wie es denn aussehen könnte, wenn man seine Erwartungen loslässt, und grenzt sich gleich nach der anderen Seite ab:

Das heißt aber nicht, dass du nicht handelst – du kannst in einer Weise handeln, die in Übereinstimmung mit deinen Werten ist und die Welt beeinflusst. Aber dabei hast du keine Erwartung, wie die Welt auf deine Handlungen reagiert.

In den letzten Monaten und Jahren lernte ich schmerzhaft, dass meine Erwartungen andere Menschen einengen, bedrängen und bis zur Handlungsunfähigkeit blockieren können. Ich sperre sie damit ein.
Das einzusehen, tat weh und war gleichzeitig eine Erleichterung, aber nun war ich hilflos und wusste nicht, wie ich meine Erwartungen loswerden kann.

Dieses Hinsehen, was ist, dieses Erkennen, das in dem obigen Artikel beschrieben ist, übte ich im Zen und fing an, es auf meinen Alltag zu übertragen.

Das hat eine Verwandlung eingeleitet. Ich lernte, zu formulieren, was ich fühle und mich ernstzunehmen darin. Ich lernte, meine Bedürfnisse zu vertreten und dennoch ihre Erfüllung nicht zu erwarten. Ich lernte Selbstliebe. Ich lernte, hinzusehen, wie etwas wirklich ist und nicht, wie ich es mir wünsche. Ich lernte, über meine Enttäuschungen zu reden, ohne mein Handeln zu verurteilen oder mich zurückzuziehen oder anderen Vorwürfe zu machen. Ah, und zuvor lernte ich im Augenblick, im Jetzt zu leben. Und zuvor…. Mein Weg ist ein fortlaufender mit rotem Faden, aber das muss ich glaub ich nicht erwähnen ;-)

In letzter Zeit findet sowas wie eine Hauptprobe im Loslassen von Erwartungen statt. Schritt für Schritt lerne ich, in eine ungewisse Zukunft zu gehen, ohne das, was ich gerne wollte, zu forcieren. Ich lerne zu warten, bis der richtige Zeitpunkt für Dinge gekommen ist oder bis andere Menschen in meinem Umfeld handeln. Ich lerne das so zu tun, dass ich trotzdem handle, so, wie es meinem Inneren entspricht, aber ich lerne, keine Reaktionen zu erwarten.
Im Moment erlebe ich, dass alle Reaktionen, die ich auf meine Schritte erwarte, anders sind, als ich dachte. Meistens ist das gut und manchmal schmerzhaft. Aber es ist vor allem Augen öffnend und lehrreich.

Langsam sehe ich meine Erwartungen als das, was sie sind: Fantasien. Ich hab sie mir ausgedacht und das könnte ich ebenso gut lassen. Aber auch das muss ich von mir nicht erwarten, einfach so. Es ist meine ureigene Art, die Dinge anzugehen, dass ich mir vorstelle, wie es sein könnte. Das ist ein Verhaltensmuster, das nicht nur schlecht ist und das ich nicht primär loswerden will. Aber ich möchte lernen, anders damit umzugehen und es nur zu meinem Vorteil einzusetzen.

Ich beobachte, dass ich nun zwar nicht frei von Enttäuschungen bin, und das werde ich wohl nie sein, denn etwas zu erwarten, ist normal, aber ich sehe, dass ich die Enttäuschungen immer schneller loslassen kann. Ich erkenne sie, um sie loslassen zu können.

Damit einher geht, dass ich, wenn etwas nicht so läuft, wie ich dachte, niemanden mehr dafür verantwortlich mache. Weder mich, was ein Aufladen von Schuldgefühlen, noch andere, was Vorwürfe zur Folge hätte. Das befreit. Alle.

Es ist wunderbar, unterwegs sein zu dürfen und es lohnt sich, sich auf den Weg zu machen!

Meditieren ist vor Gott zu sitzen und auf ihn zu warten

Viele Male bin ich mit dem Kopf voller Gedanken an diesen Ort gekommen, mit dem Drang, alles zu sagen und einer Furcht, wenn ich es nicht sagte, nicht gehört und gesehen zu werden. Ich stand am Ufer und wollte den Himmel spüren in der Tiefe, griff mit der Hand nach den Steinen, ob darunter nicht ein Stück davon zu sehen sei, und wirbelte nur Sand und Dreck auf.

Wenn ich lange genug einfach nur sitze und warte und schaue, dann wird das Wasser klar und die Wellen glatt, und dann weiss ich auf einmal, weil ich es erlebe, dass die unsichtbare Welt, die mich umgibt, mich bis in jede kleinste Zelle ausfüllt, dass sie webt und lebt in mir und mein Körper nur eine dünne Hülle ist, innen von aussen abgrenzend, klein, aber das Universum fassend. Innen ist aussen und aussen ist innen. Dasselbe und doch nicht.

Die Revolution der Stille

Peter hat in seiner Antwort zu einem vorigen Artikel mehrere interessante Fragen aufgeworfen. Ich möchte die Gedanken hier weiterspinnen und zitiere dazu Teile aus seinem Kommentar.

Mit zunehmendem Lebensalter wird es schwieriger diese Wirkung auf das Privatleben zu kompensieren. Man wird und fühlt sich aus dem eigenen ursprünglichen Lebensplan, welchem der eigenen Schöpfung entstammt, entrückt. Immer schwieriger wird es die, mit der Zeit und nach und nach auf die „Berufung“ verlegte Lebensmitte mit seinem wahren Ich in Einklang zu bringen.

Ja, das kenne ich. Das Gefühl, sich selbst, sein wahres Ich, seinen eigenen, ursprünglichen Lebensplan verloren zu haben. Ich erlebe seit einiger Zeit das Gegenteil. Ich finde mein Lebensgefühl, den tiefen Einklang mit meinem Innersten wieder, den ich in meiner Jugendzeit spürte. Schritt für Schritt und Atemzug für Atemzug. Die Reise ist langsam. Meistens fehlt mir der Ausblick auf die nächsten Schritte. Ich kann nur beobachten, was ist, dies formulieren, ansehen, ohne es zu werten und dann auf der Grundlage dieses Gefundenen agieren. Aus meiner Mitte heraus handeln. In diesem Prozess erlebe ich mich als geführt. Ich werde regelrecht angeleitet und geschult. So fühlt es sich zumindest an.

Ballast abzuwerfen in allen Bereichen des Lebens ist mir hilfreich, aber es ist nicht der Kern des Prozesses. Es macht die Sicht klarer, es entlastet zum Beispiel, wenn man weniger Zeit aufwenden muss, weil man weniger Dinge hat, die aufgeräumt und gepflegt sein wollen oder wenn man Dinge vereinfacht. Aber es ist eher so, dass diese Wandlung von innen heraus kommt, also die Vereinfachung eine Folge der inneren Stille ist, als umgekehrt.

So ist es auch mit dem Verrichten einfacher Arbeiten, das auf einmal erfüllend und schön ist. Das ist es, weil es in meinem Inneren still ist. Wenn es laut ist, dann sind die einfachen Arbeiten bloss Pflicht.

Auch das Üben der Achtsamkeit ist ohne innere Stille Schwerarbeit.
Die innere Stille ist es, die den kostbaren Augenblick als einen solchen erkennbar macht. Ganz automatisch und ohne Zusatzkosten.

Bis jetzt erreiche ich solche Stille nur mit Meditation. Das ist für mich die wirksamste Übung. Nicht irgendeine Meditation meine ich, sondern das einfache Sitzen und auf den Atem hören. Es ist keine gegenständliche Meditation. Ich sitze nur da und beobachte meinen Atem, indem ich die Atemzüge zähle. Mehr nicht. Manchmal überschwemmen mich Gedanken oder Gefühle. Ich schweife ab. Bin abwesend. Hänge einem Gedanken nach. Dann kehre ich, ohne dies zu werten, zum nächsten Atemzug zurück.
Jetzt, nach dreieinhalb Jahren, steuere oder beeinflusse ich dabei meinen Atem nur noch ganz selten, sondern lasse ihn einfach so, wie er ist. Während der Meditation „erlebe“ ich meistens nichts. Ich sitze und atme. Die Veränderung ist erst beim Zurückkehren in den Alltag spürbar.

Doch bleibt die Frage, ob die Entrümpelung in Kahlschlag und Vereinsamung mündet….

…Doch wie viel Zeit bleibt dann noch für private Kreativprojekte? Leidet letztlich die Kommunikation zu Mitmenschen darunter?

Die innere Stille, aus der meine Veränderung kommt, öffnet mich. Haut um Haut schäle ich weg wie bei einer Zwiebel und darunter kommt mehr und mehr das zum Vorschein, was ich wirklich bin. Das, was zuinnerst in mir ist. Mehr und mehr agiere ich von dort aus. Mehr und mehr spüre ich, was unter allem verborgen ist, in mir. Es ist Liebe. Eine Art Liebe, wie ich sie nicht aus dem Alltag kannte. Bedingungslos – nicht vom Kopf her so entschieden, sondern aus dem Herzen. Sie ist schon da. Ich muss sie nicht erfinden. Nicht vermehren. Sie ist einfach da. Das Schwierige ist, sie durch den Alltag nicht wieder zudecken zu lassen.

Der Verstand ist zwar noch in Gebrauch und wichtiger Helfer, aber er ist nicht Steuerzentrum. Das Herz steuert. Ganz anders, als der Verstand es würde. Ohne Denken. Ohne es zu formulieren. Darum ist es auch sehr schwer, dies alles in Worte zu fassen. Es gibt diese Worte nicht. Manchmal kommt es mir vor, als müsste ich die Sprache meines Herzens erst lernen.
Ich bin ein Mensch, der alles hin und her überlegt und ständig an irgendwas rumdenkt und -philosophiert. Das bin ich immer noch, aber viel, viel weniger. Dieser anderen Instanz in meinem Inneren gebe ich mehr und mehr Gewicht und Stimme. Dadurch verlagert sich der Ort, von wo aus ich agiere, vom Kopf zum Herzen. Der Verstand wird dabei nicht ausgeschaltet, aber an den Ort verwiesen, wo er hin gehört. Er ist nur ein kleiner Teil meines Bewusstseins.

Das Herz und diese innere Liebe führen mich in Beziehung. In Kommunikation. Sie schälen das weg, was mich daran hindert. Mir ist sehr bewusst, dass ich diesen Weg so gehen kann weil ich das Privileg habe, nicht achteinhalb Stunden in einen Arbeitsprozess eingebunden zu sein. Ich kann meine Zeit einteilen. Meistens frei.
Es gibt auch Zeiten, wo ich intensiv arbeite und einen vollen Terminkalender habe. Wenn ich eine Stellvertretung als Lehrerin wahrnehme, zum Beispiel. Wenn ich in diesen Zeiten die Meditation vernachlässige, dann spüre ich das sofort. Dann verliere ich schnell dieses Mindestmass an Zentriertheit und innerer Stille, die mich bei mir und bei dem halten, was ich eigentlich will und die meine Psyche im Gleichgewicht halten. Innere Stille macht mich effizienter weil sie das, was mir wichtig ist, herausschält. Ich habe mehr Kraft und Energie. Die Zeit, die ich für die Meditation aufwende, erhalte ich in anderer Form zurück.
Eine „um-zu-Meditation“ wäre aber wieder die falsche Richtung. So direkt ist es nicht, dass man oben in den Automaten etwas Meditation einwirft und unten dann Zeit rauskommt. Meditation bleibt absichtslos. Sie „funktioniert“ nicht. Erreichen muss ich nichts. Das wäre wieder Aktion aus der Verstandesebene. Bei der Meditation geht es aber um Sein.

Das sind alles Bilder, die mein Verstand sich von dem Geschehen macht. Worte, die er dafür findet. Mein Herz ist viel weiser und wissender. Nur ist dies Worten nicht zugänglich. Ich kann es darum auch nicht wirklich formulieren. Aber ich spüre es in meinem Handeln und Leben. Es ist eine leise Revolution. Eine Revolution der Stille.

Beten und Arbeiten

Seit meinen drei Tagen der Stille Mitte April fällt es mir schwerer, Worte zu finden für das, was ich sagen möchte. Einerseits ist da das Neue, leise und zerbrechlich, und für mich erst nach und nach sichtbar. Es ist flächendeckend in meinem Wesen, in meinem Geist. Es hat sich etwas grundlegend geändert, aber ich kann es kaum in Worte kleiden. Ich spüre die Auswirkungen in meinem Alltag und Sein. Andererseits ist eine gewisse Scheu in mir, meine Erfahrungen weiterzugeben.

Etwas Kleines möchte ich heute mit euch teilen.
Zum klösterlichen Leben gehörte auch eine halbe Stunde praktischer Arbeit im Garten oder Haus. Wir durften die Aufgabe auswählen. Ich wählte „Garagenfenster putzen“. Es war ein alter, von Spinnweben verhangener, an der Garage angebauter Geräteschuppen. Schon bei der Instruktion durch die Hauswirtschaftsleiterin spürte ich, wie froh sie darum ist, dass sich endlich jemand der schmutzblinden Scheiben annimmt. Ich tat diese Arbeit gerne, mit klammen Fingern, warmem Wasser, Sprit und Küchentüchern in der Frühlingsmorgenkälte. Draussen strahlte die Sonne und sangen die Vögel und in meinem Inneren war es einfach und still. Ich arbeitete konzentriert, als gäbe es nichts anderes auf der Welt. Ganz isoliert konnte ich das tun, denn da war keine weitere Liste mit zu erledigenden Dingen, die hinter meiner Stirn in die richtige, weil zeitsparende Reihenfolge gebracht werden wollten. Da war kein Alltag mit seinen unzähligen Anforderungen. Das Fensterputzen war wirklich die einzige Aufgabe.
Ich erlebte diese halbe Stunde als sehr wohltuend und hätte sie am liebsten verdoppelt oder verdreifacht. Ich spürte den Rhythmus meiner Bewegungen, die Kälte der Luft und die Wärme des Wassers. Ich war ganz bei mir. Nicht zerstreut in alle Himmelsrichtungen.
Wie die Fensterscheiben klar, rein und fast unsichtbar wurden, mitten in dieser schmutzigen, staubigen Umgebung, so wurden es mein Geist, meine Seele.

Als ich wieder zu Hause war, hatte ich den Wunsch, etwas von dieser Erfahrung in meinem Alltag zu erleben. Noch ganz still innerlich, war das in den ersten Tagen nicht schwer. Ich entdeckte, dass mich das Tun mit den Händen zentrierte und beruhigte, erdete. Wenn mich früher das Üben dieser Achtsamkeit manchmal innerlich noch mehr unruhig gemacht und auch frustriert hatte, war es nun wie ein Heimkehren in die Stille.

Der Alltag kam zurück. In Wellen mit Wucht.
Ich fand heraus, dass ich der Stille am nächsten komme, wenn ich nach dem Frühstück erst meditiere und direkt danach die einfachen Hausarbeiten erledige. Nicht Planung, nicht Denk- oder Organisationsarbeit, keine Telefonate.
Ich fing an, mein 9-Quadratmeter-Gärtchen zu pflegen. Frische Luft, Sonne, Bewegung, Natur.
Wo immer es möglich war, baute ich mehr Hand-Arbeit in meinen Alltag ein. Z.B. zeitintensive Rezepte ausprobieren. To-Do-Listen wieder auf Papier führen, etc.
Ich reduzierte auf der anderen Seite, was mir nun unnötig erschien. Z.B. kündigte ich diverse Newsletter und alle Feeds, die mich nicht mehr interessierten.

Diese Veränderungen wuchsen aus meinem Inneren. Ich hatte keinen Plan und kein Vorhaben, kein Rezept oder Schema x. Der Verstand ist Helfer, nicht Hauptperson.
Es ist eine Rückkehr zum Einfachen, und sie wirkt sich in allen Lebensbereichen aus. Befreiend.

Jeder Augenblick ist einmalig

Ich lerne, dass ich heute die Konzentration, das leichte Entspanntsein von gestern nicht wiederholen kann. Ich kann nichts davon machen. Ich kann auch nicht die Strategie von gestern anwenden, damit der gewünschte Zustand sich wieder einstellt. Es gibt keine Rezepte.

Ich kann mich nur erneut hinsetzen. Ganz neu, als wäre es das erste Mal. Nichts erwarten, nur kommen und wieder gehen lassen, was kommen möchte. Nur betrachten, was ist, es annehmen und dann wieder ziehen lassen.

So auch in der restlichen Zeit des Tages. Sehen, was ist. Darin das Sein spüren. Da sein. Die Fülle wahrnehmen. Sie wieder gehen lassen. Nicht etwas heraufbeschwören. Nicht forcieren. Nicht drängen. In dem, was ist, sein und sich ausbreiten.4stats Webseiten Statistik + Counter
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Atmen

Viel ist in mir. Ein ganzes Universum. Ich finde das Wortkleid nicht.
Es ist eine namenlose Sehnsucht, dem Licht näher zu kommen.
Etwas, das mich zieht, die Quelle zu finden.
Es sind zwei Bewegungen: Ich breite mein Herz aus, alles aufzunehmen, was den Wohlgeruch Gottes trägt und wünsche, es im Überfluss weiterzugeben.
Ein- und Ausatmen.

Worte sind unzulänglich.