Babyschritte

Thinkabout hat mich mit seinem Artikel über die freie Zeit inspiriert, einen Gedanken zu fassen, der schon länger in meinem Kopf rumgeistert.

Kennst du das? Du wechselst den Müllsack und denkst, dass man hier eigentlich nicht nur den Müll rausnehmen, sondern wieder mal richtig saubermachen sollte. Als nächstes denkst du, dass man dies regelmässig tun müsste. So regelmässig, wie man den Müllsack wechselt. Und du nimmst dir vor, dies künftig jedes Mal zu tun, wenn du den Müll rausbringst und weisst im selben Augenblick, dass du es auch das nächste Mal wieder sein lässt und der Dreck bleibt.
„Wenigstens einmal im Monat müsste man das tun“, ist deine nächste Idee, „Aber das wäre dann eigentlich zu wenig. Wöchentlich… nur kurz…dann wäre es hier immer sauber.“

Vor lauter Vorstellungen, wie es eigentlich zu sein hätte, siehst du nicht, dass einmal pro Monat schon Fortschritt wäre. Und dass es also die bessere Lösung wäre, einmal pro Monat wirklich sauber zu machen, statt jede Woche davon zu träumen, es wöchentlich zu tun.

Das ist jetzt ein winziges Beispiel aus dem Alltag. Vielleicht ein völlig unwichtiges. Aber das Prinzip lässt sich übertragen.
Ist es nicht so, dass wir das mit anderen Dingen auch so machen? Mit Zeit, zum Beispiel, die wir endlich nur für uns selbst nehmen möchten, von der wir denken, eine Stunde pro Woche sei doch lächerlich wenig?
Es ist doch besser, eine ganze Stunde lang den Vorsatz in Tat umzusetzen, als daran zu scheitern, das Grosse zu wollen und letztlich auch diese eine Stunde mit anderem zu füllen als mit dem gewollten.

Dieses Prinzip der kleinen Ziele bringt uns letztlich weiter als die grossen, unerreichbaren, beseufzten Vorhaben, die vor lauter Grösse viel zu unhandlich und bedrohlich werden und darum zum Scheitern verurteilt sind.4stats Webseiten Statistik + Counterfree hit counters

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