…wenn nichts mehr ist, wie es war und dennoch alles unverändert bleibt.
Da gibts nichts mehr hinzuzufügen, ausser: Guckt doch da vorbei. Dann seht ihr noch ein schönes Bild dazu.
via Stapelweise
…wenn nichts mehr ist, wie es war und dennoch alles unverändert bleibt.
Da gibts nichts mehr hinzuzufügen, ausser: Guckt doch da vorbei. Dann seht ihr noch ein schönes Bild dazu.
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Was für eine herrliche, Schweizer-Bürokratie-Postgeschichte von Frau Zappadong!
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…ist eine Art, durchs Leben zu gehen. Ein sehr starker Motor.
Ulf Runge beschreibt hier mein Lebensgefühl sehr treffend.
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Meine Wohnung leert sich. Ich meine, sie füllt sich an anderer Stelle wieder. In zwei Wochen ziehen wir um und deshalb wird alles, was nicht so wichtig ist, schon mal in Kartons verpackt.
Wie ich mich jetzt so umsehe, wo schon vieles auf die wirklich wichtigen Dinge reduziert ist, merke ich, dass ich nicht so viel brauche, wie ich habe. Musik, ein gutes Buch, den Laptop, die Gitarre, die Fotokamera, und schon kann ich eine ganze Weile ohne den Rest auskommen.
Und ich merke ein Zweites: Das Internet, der Computer, der i-Pod ersetzen auf den ersten Blick vieles, was ich eigentlich doppelt habe. Das Lexikon. Die CD’s. Das Telefonbuch.
Nur auf den ersten Blick, denn ich ich schätze gute Qualität und habe die Dinge gern anfassbar bei mir. Ein kleines Adressbuch, falls die Technik mal aussteigen sollte. Die Agenda. Aus dem selben Grund. Die CD’s, weil mp3 nicht so ganz dasselbe ist. Das Herkunftswörterbuch weil man es so im Netz nicht findet. Die Freunde, die elektronisch nicht wirklich da sind.
Es ist derselbe Unterschied, wie das Spielen auf einem richtigen Instrument im Gegensatz zu dem auf einem elektronischen. Oder ein künstlicher Weihnachtsbaum gegen einen richtigen. Es ist einfach nicht dasselbe. Die wirklichen, anfassbaren Dinge stillen etwas im Inneren, was die elektronischen nicht zu erreichen vermögen.
Wir wissen alle nicht, was diese virtuelle Welt mit uns anstellt. Welche Auswirkungen sie langfristig gesehen auf Gesellschaft, auf Normen, Werte, Traditionen, Kultur oder Beziehungen hat.
Ich glaube, wir müssen lernen, die beiden Welten sehr bewusst und gezielt einzusetzen. Keine davon ist schlecht. Aber nicht jede ist für alles geeignet. Ein Gleichgewicht zu wahren scheint mir sehr wichtig zu sein.
…von der ich euch ein Bild versprochen habe, sieht so aus (ganz li):
Ich würde euch jetzt gern eine spannende Geschichte erzählen, wie die Perle den Weg zu mir gefunden hat, was sie mir bedeutet, oder ähnlich.
Es ist einfach irgendeine Perle aus einem grossen Sortiment verschiedenster blauer Perlen, das Figlia zum Geburtstag gekriegt hat. Meine eigenen sind für den Umzug schon eingepackt.
Manche von uns denkt vielleicht, dass sie genauso irgendeine Perle aus einem grossen Sortiment ist. Eine, wie alle anderen. Unauffällig. Nichts Besonderes.
Aber keine dieser Perlen ist gleich, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht. Wir können nicht immer die spannenden Geschichten erzählen, die wir gerne wollten, aber wir können unser Leben und uns selbst trotzdem mit Dankbarkeit als etwas Einmaliges begreifen.