gegen Unzulänglichkeiten

Du genügst, so, wie du bist. Ja, du!
Allein, dass du da bist, reicht.
Wenn du etwas nicht kannst, dann kannst du es lernen.
Oder nicht.
Aber das ändert an deinem Wert nichts.
Wenn du etwas kannst, dann schenke es weiter.
So gut du kannst.
Aber das ändert an deinem Wert nichts.

Allein dass du da bist, macht dich so unendlich kostbar, als wärest du das einzige Wesen auf der ganzen Welt.

Das genügt.

Und das gilt für jeden Menschen.
Es gilt für dich.

Wenn du dies bejahst, mit heiliger Freude, dann hat das nichts mit Überheblichkeit oder (falschem) Stolz zu tun, sondern mit Liebe. Und Hingabe. Und eben: mit Freude.
Du wirst leuchten, wie du es dir wünschst.
Du wirst andere wärmen. Sie erfrischen. Beflügeln. Fördern.
Du wirst dir damit deine innersten Wünsche erfüllen und in deinem Element sein.

Manchmal wirst du in deinen Augen versagen. Selbstzweifel werden dich wieder versuchen zu quälen. Selbstmitleid wird anklopfen.

Öffne die Türe nicht. Was ändert es, wenn du es als Versagen betrachtest? Weisst du denn, ob nicht das, was du als Versagen ansiehst, dem anderen zum Guten dienen könnte?
In der Schuld-Kategorie zu denken, nimmt dir das Leuchten. Es ändert nichts. Es löst keine Probleme. Es dient niemandem. Es ist unnötig.

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