neu

Neue Aufgaben liegen vor mir und neben mir. Also, ich bin schon mittendrin.

Vor drei Wochen haben wir einen zehnjährigen, süssen, lieben, ziemlich trägen Familienhund übernommen. Zuerst war ich etwas skeptisch. Familienhund, ja unbedingt! Aber den? Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber meine Kids wollten ihn sofort behalten. Ich fand, wir könnten es ja mal mit ihm probieren.
Inzwischen hat er mein Herz auch erobert. Er hat mindestens drei Kilo abgenommen und wird von Tag zu Tag lebendiger und mehr ein Mitglied der Familie. Er tut uns allen gut. Ich mag es, am Morgen! eine Runde mit ihm spazieren zu gehen. Er ist glücklich über den Auslauf, die Wiesen und alles, was ihm unterwegs so begegnet und ich geniesse seine Freude, die frische Luft, den Wald und das Draussensein am jungen Tag.
Am liebsten geht er schwimmen. Da würde er Stöckchen apportieren bis er einen Herzinfarkt bekommt. Schön ist es, beim Nachhausekommen von ihm freudig begrüsst zu werden und diese Begrüssung fällt von Mal zu Mal freudiger aus. Insgesamt also ein Volltreffer.

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Die übrige Zeit meiner Sommerferien verbringe ich mit den Vorbereitungen für meine neue Arbeitsstelle. Eine sehr schöne und ebenso herausfordernde Aufgabe. Gestaltungsunterricht an der Primarschule. Das sind die ersten sechs Schuljahre und die Fächer textiles und nichttextiles Werken und Kunst.
Das Schulzimmer ist noch ziemlich leer und ich bemerke erst jetzt, dass ich trotz meiner Stellvertretungen in den letzten Jahren rein materialmässig ziemlichen Abstand habe. Da trifft man ja immer komplett eingerichtete und ausgestattete Räume und funktionierende Infrastrukturen. Jetzt muss ich das alles selber machen. Also Plakate für Nähmaschineneinstellungen gestalten und solche Dinge. Mein Anschauungsmaterial ist das meiste zu alt um es noch zu verwenden. Ich habe also ziemlich zu tun. Die Fachbibliothek ist mickrig. Das heisst für mich, dass ich mir ein paar Dinge halt selber anschaffen werde und zwar aus der eigenen Tasche damit ich mein bewährtes Material bei einem allfälligen Stellenwechsel mitnehmen kann.

Das Leben ist gerade wunderbar. Und anstrengend. Aber das ist vielleicht ein Teil des Wunderbaren.

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Ein Gedanke zu “neu

  1. Liebe auf den zweiten Blick ist mindestens genauso wertvoll, wie die auf den ersten. Das ließt sich jedenfalls sehr schön und ich sehe ihm an, dass es ihm bei Euch gefällt. Er sieht sehr knuffig und lieb aus. Wie so oft im Leben sind es die inneren Werte, die zählen.
    Alles Gute für die neue Arbeitsstelle.
    Viele Grüße, Roswitha

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