anders

Ganz langsam und leise verändert sich etwas in mir. Die Dankbarkeit lässt Mauern bröckeln und wischt die Spinnweben weg, putzt die Scheiben blank.

Heute ist Traurigkeit in mir. Aber das Leuchtende wird nicht geschmälert vom Grau der Bedrücktheit. Die dankbare Betrachtung des Augenblicks, hat etwas tief verändert. Ich habe unbemerkt angefangen loszulassen, ganz allgemein, nicht bestimmte Dinge, einfach, weil ich die Erfahrung mache, dass es in jedem Augenblick etwas gibt, wofür ich dankbar sein kann, etwas, das allem einen Sinn gibt.
Ich glaube, ich habe aufgehört, mich in meinem Leben und in neuen Situationen einzurichten. Auch nicht in den kleinen Dingen. Und das empfinde ich zum ersten Mal als richtig und gut. Meine Heimat ist da, wo dieses Leuchten und diese Kraft sind. Es ist das, was bleibt, auch durch Schmerzen und Traurigkeit hindurch. Und selbst das bleibt nicht, wie es ist. Es wird tiefer und anders.

8 Gedanken zu “anders

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s