Man appt sich durchs Leben

Mit einem 6x11cm grossen Teil kann man:

  • Memos aufnehmen, wie Hörspiele. Vogelgesang und so. Versenden oder speichern.
  • Einen Video drehen.
  • Fotos aufnehmen.
  • Musik hören. Organisieren. Unterwegs. Zu Hause.
  • Radio hören während man die Küche aufräumt.
  • Mit dem Metronom das Tempo eines Stücks prüfen. Üben.
  • Mails abrufen. Beantworten.
  • Feeds lesen.
  • Chatten.
  • SMS schreiben.
  • Kalender verwalten. Neue Einträge machen. Die sind dann direkt online und für andere abrufbar.
  • Bloggen. Kommentieren.
  • Projekte verwalten.
  • Bildschirmzeiten messen.
  • Einen Menstruationskalender führen.
  • Einen 80m-Lauf stoppen.
  • Einkaufslisten führen.
  • Sich am Morgen wecken lassen.
  • Einen Song erkennen lassen. Ihn danach im Shop suchen, kaufen und anhören.
  • Sich fit trainieren.
  • Spielen. Und lachen bis einem die Tränen kommen.
  • Eine Zugverbindung raussuchen oder nachsehen, wann der nächste Bus fährt.
  • Eine Route planen.
  • Auf der Karte etwas suchen.
  • Ein Instrument stimmen.
  • Die besten Belichtungseinstellungen zum fotografieren abfragen.
  • Zum Anfang und Ende der Meditation eine Klangschale erklingen lassen.
  • Sich etwas notieren.
  • Etwas diktieren und versenden oder später anhören.
  • Ein Adressbuch verwalten. Kontakte darin auf alle nur erdenklichen Arten kontaktieren. Nur nicht physisch.
  • Den nächsten Hotspot finden lassen.
  • Wörter von Englisch nach Deutsch und umgekehrt übersetzen lassen.
  • Auf sozialen Netzwerken rumlümmeln und dort Sachen machen, die man dort so macht.
  • Nachsehen, was am Wochenende im Wohnort los ist.
  • Ein Zugticket kaufen.
  • Eine Telefonnummer finden.
  • Sehen, wo Norden ist.
  • Sich informieren, wo man in der Nähe baden kann und wie warm das Wasser im See ist.
  • Nachsehen, wie das Wetter morgen wird.
  • Einen Shop verwalten. Die wichtigsten Sachen zumindest.
  • Aktienkurse verfolgen.
  • Sehen, wo die nächste Poststelle ist und wann ihre Öffnungszeiten sind.
  • …  die Liste lässt sich beliebig erweitern…
  • Und telefonieren.
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9 Gedanken zu “Man appt sich durchs Leben

  1. Auch ich habe jede menge sinnvolle und natürlich auch teilweise sinnfreie apps auf meinem Iphone aber bei solchen artikeln muss ich immer an dieses paar jahre alte aber echt lustige video denken.

  2. Ich bin ja app- weil i-fon-frei. Manchmal trage ich mich mit dem Gedanken, mir auch so ein Schlaufon zuzulegen. Wenn ich mir die Liste so anschaue, frage ich mich: Wie findest du das? Ist das jetzt gut oder unheimlich oder beides?

    1. Beides.

      Es ist da. Ich benütze es. Führe aber nach wie vor Dinge parallel auf Papier. Zum Beispiel Adressbuch und Agenda.

      Was Nixzen anführt, stimmt schon, aber wenn ich konsequent sein möchte, dann dürfte ich das Netz überhaupt nicht benützen. Wo zieht man die Grenze? Meine E-Mails sind auch nicht auf meinem privaten Server gespeichert, also irgendwo sonst. Ich dürfte nirgendwo mit Karte bezahlen. Telefonieren auch nicht, denn allein da kann man den Standort des Geräts schon ausmachen. Aber das ist nicht nur beim iPhone so.

      Für mich ist immer die Devise: Nütze es. Geniess den Nutzen. Aber mach dich nicht abhängig. Das ist, zugegeben, schwierig.
      Was mich fasziniert und sehr in die Richtung geht, in die ich tendiere: Es ist ein einziges Gerät.

  3. @Schneiderin: du darst alles, auch drüber nachdenken welche folgen dein Handeln hat.
    Aber ich persönlich werte nicht was andere tun, versuche es zumindest so gut es geht nicht mehr. Aber ich versuche persönlich die Dinge nachhaltiger zu sehen, dazu gehören auch meine persönlichen Daten. Noch kann ich entscheiden was ich darf, damit es so bleibt und nicht andere entscheiden was wir dürfen sollten wir speziell auf diesem Gebiet und vielen anderen wachsam bleiben. Sonst verlieren wir womöglich unseren “ Faden“.
    Auch Atomstrom ist nützlich, wenn ich meinen Kühlschrank damit betreibe, er kann aber auch gefährlich für mich werden.

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