Träume

Träume sind wie ein Strauss Ballone.
Wenn du jung bist, hältst du dich an ihnen fest und denkst, du könntest damit fliegen.
Manch einer entwischt dir und du schaust ihm nach, mit einer seltsamen Mischung aus Erschrecken und Entzücken, denn Ballone sind nur wirklich Ballone, wenn sie fliegen.
Manch einen lässt du ganz bewusst und willentlich los, schaust ihm lange sinnend nach, mit einer tiefen Sehnsucht und dem Wissen, dass er nie zu dir zurückkehren kann aber doch immer in deinem Herzen bleiben wird.
Manche zerplatzen mit lautem Knall und du hältst nichts in den Händen als eine leere Schnur und Fetzen.
An manche knüpfst du einen Wunsch, lässt sie fliegen und wünschst dir, dass jemand deinen Wunsch finden und erfüllen möge.

Irgendwann kannst du nicht mehr wie als Kind mit einem Ballon am Handgelenk hüpfen und springen als gehörte dir die Welt weil du gelernt hast, dass du keinen einzigen von ihnen für immer behalten kannst.
Manche hältst du trotzdem fest bis ihnen die Luft ausgegangen ist. Und im Innersten glaubst du noch immer, dass du damit fliegen könntest, wenn du wüsstest, wie, und dass es nur an dir liegt.
 
 
 
 

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