Alle Jahre wieder

Schenken ist eine Lust, wenn man eine Idee hat. Oder wenn man früh genug dran ist. Schenken ist eine wahre Last, wenn man muss. Oder wenn man möchte, aber keine Idee hat.
Ja, muss. Ich habe einmal den Satz: Bringe ja nichts mit! ernst genommen und es war einfach nur oberpeinlich weil die Gastgeberin eine Gabe erwartet hatte, obwohl sie besagten Satz mehrmals wiederholt hatte. Und ein zweites Mal hab ich an Weihnachten nichts geschenkt ausser einer kleinen Tüte selbstgemachter Kekse weil wir abgemacht hatten, dass wir einander nichts schenken. Die anderen hatten natürlich ein Geschenk.

Es scheint jedes Jahr schwieriger zu werden. Ich irre zwischen Werbeplakaten herum und suche etwas, was allen Ansprüchen gerecht wird, es aber nicht zu geben scheint. Es muss den richtigen Preis haben. Es muss meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Es muss dem anderen Freude bereiten. Es muss mir gefallen. Ja, mir. Ich schenke nichts, was mir nicht selber gefällt. Das kann ich nicht.
Und so passiert es mir jedes Jahr, dass ich denke, hätte ich doch früher angefangen, dann hätte ich Zeit gehabt, etwas selber zu machen. Aber im Oktober oder November bin ich einfach noch nicht in Weihnachtsschenkstimmung.
Aber für nächstes Jahr nehme ich es mir fest vor. Ich mach mir gleich einen Termin im Kalender.

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