Meditation des Alltags

Ich stehe am Spültrog und spüle das Geschirr. Eine einfache Handlung, die mich auch in der Ferienzeit begleitet hat.
Wie anders ist es hier! Meine Küche ist hell und sauber. Tagsüber brauche ich selten künstliches Licht.
Das Wasser ist trinkbar und riecht frisch. Der Strahl aus dem Wasserhahn ist so kräftig, wie ich ihn möchte.
Neben mir steht die Kaffeemaschine, deren Espressi und Cappucini fast ebenso gut werden, wie die echten, die wir zwei Wochen lang in Bars und Cafés genossen haben.
Ich spüle mein Geschirr und in mir ist plötzlich Dankbarkeit für all das, was ich habe, für die einfachen Dinge, die ich sonst als selbstverständlich ansehe.
Und, was ich hier nicht habe, die Weite, den Geruch und das Rauschen des Meeres, den würzig duftenden Pinienwald, das Essen im Freien, in der lauen Luft, im Oktober, das nehme ich alles in meinem Herzen mit, um es für den dunklen Winter aufzubewahren.4stats Webseiten Statistik + Counterfree hit counters

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2 Gedanken zu “Meditation des Alltags

  1. Es ist natürlich schön wieder Zuhause zu sein, aber draußen – in der Welt – ist es noch zehn mal so schön. Aber wenn wir dort immer wären, dann wäre auch das Alltag und Alltag ist eben kein Urlaub und dann könnten wir nicht von Erinnerungen zehren!

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