Vom Einfluss des Web 2.0

In mein Tagebuch (ich meine nicht dieses hier, sondern mein ganz privates) hält ein Stil Einzug, von dem ich nicht so genau weiss, ob ich ihn gut finden soll oder nicht. Die Sätze werden stichwortartig. Emoticons garnieren die Satzenden. Da gibt es sogar die langen, im Inflektiv gehaltenen Verbenschlangenwörter zwischen zwei Sternchen. Fehlen nur noch die Hashtags.

Mmmm. Nicht gut das. Nicht wahnsinnig literarisch. Aber muss ein Tagebuch das sein? Meines schon, dachte ich mal. Jetzt schreib ich einfach, wie es mir einfällt.

In Autorenkreisen wird einem geraten, man solle schreiben wie man spricht, das wirke am Natürlichsten. Nein. Nicht wirklich. Mein Schweizerdeutsch möchte ich niemandem zumuten, nicht als Buchstaben zum Lesen jedenfalls. Also: Schreiben wie ich spreche, geht definitiv nicht.

Was bleibt? Schreiben, wie es aus den Fingern fliesst. Wie es aus den Gedanken tröpfelt. Und im Tagebuch, das ja keiner liest, ausser mir, spielt es nun wirklich keine Rolle, wenn ich den ganzen Webmüll mit reinnehme. Es ist ein Zeitdokument und das unterwerf ich keiner Zensur.4stats Webseiten Statistik + Counter
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