Schreibkunst

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Ich muss ein Buch schreiben. Je länger ich Coelho lese, desto klarer wird mir das. Wenn er mit solchem Stil und solchem Aufbau – und ich kritisiere ihn keineswegs, im Gegenteil – Erfolg hatte, dann kann ich das auch haben. Es ist alles eine Frage des richtigen Augenblicks.
Coelho schreibt auf dieselbe Art ein Buch wie ich mein Tagebuch schreibe: Er wartet, bis er nichts anderes mehr kann, als einfach zu schreiben, was in ihm ist.
Dann spielt es, wie bei jeder wahren Kunst, keine Rolle, welchen Stil man wählt, ob das Buch logisch aufgebaut ist oder nicht, ob das Ganze von aussen einen Sinn ergibt oder nicht und ob es nach allen Regeln der Kunst geschrieben ist oder nicht.
So lange das, was man schreibt, komponiert, malt, dekoriert oder was auch immer, solange das aus dem tiefsten Inneren geboren wird, so lange wird es Menschen geben, die es kaufen, lesen, anschauen, hören. Weil in ihrem eigenen Inneren etwas mitschwingt, angerührt wird. Weil wahre Kunst Fragen stellt, Dinge in Frage stellt, Staub aufwirbelt, die Normalität aus der Ruhe bringt, Anstoss zum Weiterdenken ist. Weil echte Kunst göttlich ist.
So kommt es, dass es mir, genau wie Coelho, passiert, dass ich verwundert meine eigenen Texte lese, sie nicht mehr kenne und dass sie mir etwas zu sagen haben. Hier und heute.

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3 Gedanken zu “Schreibkunst

  1. Deine Texte sind aber auch schön, viel schöner, als die von Coelho (den ich wegen seiner esoterischen Züge nicht mag). Nimm es als Kompliment und fang‘ an zu schreiben …

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