Meditation

In den letzten paar Wochen kam das Meditieren zu kurz. Heute Morgen war es sehr spürbar. Meine Gedanken schweiften dauernd ab, turnten wie eine wilde Affenbande in meinem Kopf und wollten nicht schweigen.

Das war gut, denn ich machte eine wichtige Beobachtung:
Ich spürte ganz deutlich, dass ich so nicht wirklich in der Tiefe anwesend bin. Die Gedanken schweifen ab und mit ihnen mein Bewusstsein, hier zu sitzen, zu atmen und einfach nur zu sein. Irgendwann realisiere ich, dass ich ganz automatisch meine Atemzüge weitergezählt habe, aber jetzt zurückkehren muss. Es fühlt sich an, wie ein Zurückkehren in den Körper, in den Moment und in die Gegenwart. Dann bin ich wieder da, ganz anwesend, mit innerer Kraft.

Mir wurde bewusst: Wenn ich dieses anwesend Sein nicht übe, dann wird mein Handeln und Sein, mein ganzer Alltag ein Funktionieren an der Oberfläche. Ein Leben ohne Tiefe und innere Kraft.
Wenn ich aber übe, dann trägt jeder einzelne Atemzug dazu bei, mich mit dieser inneren Kraft zu verbinden und sie zum Aufblühen zu bringen. Sie kann anfangen zu leuchten und mehr und mehr mein Leben durchdringen. Jedes Handeln, jede Reaktion kommt dann aus dem innersten Grund und aus der Stille, wird an jenem Ort in meinem Inneren geboren, an dem Gott wohnt.

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