Träume

Manchmal träum ich davon, in einem Haus zu wohnen, bei der das Wohnzimmer riesige, bis zum Boden reichende Fenster hat, durch die man den Garten oder das Meer wie auf einem Bild sieht (oder beides). So, wie bei diesem hier.

Ich würde an Sonnentagen den Garten malen, ihn wie ein Bild pflanzen.
Und bei Regen, sachte im Hängesessel schaukelnd vor dem Kaminfeuer, würde ich mir das Bild ansehen, das er geworden ist.

Nur, ob ich dann glücklicher wäre als jetzt?
Ich denke nicht.
So bin ich jetzt gezwungen, genötigt, geschubst, gedrängt, ermutigt, aufgefordert oder motiviert – je nachdem, wie man es betrachtet – in mir selbst, und damit im Grossen und Ganzen, im Allumspannenden Heimat und Halt und Oase zu finden.
Alle Führung, die ich erfahre, zielt darauf hin.

An Sonnentagen male ich das Leben in sprühenden, frischen Farben. Ich pflanze Güte und Liebe, sähe Neues und jäte zwischendurch mal kräftig aus. Ich ernte volle Körbe mit Freude und leuchtenden Blumen damit ich an Regentagen mich und die Meinen stärken kann. Damit Licht und Farben der Sommersüsse und der klaren Sternennächte mich durch die stille Kälte des Winters tragen bis ein neuer Frühling kommt.

Forsythie

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