Zwei wichtige Dinge

Das Tun muss in der nächsten Zeit im Vordergrund stehen. Sonst verlier ich mich.
Wenn man in Gedanken ist, dann ist man abwesend. In Gedanken verloren.
Dass hier das Verb verlieren gebraucht wird, kommt nicht von ungefähr. Man ist nicht bei sich selbst und schon gar nicht im Augenblick. Man ist nicht wirklich da, sondern abwesend in einem Land, in dem man allein ist und das es nur für einen selbst gibt. Jeder in seinem eigenen Land.
Das macht einsam. Und das macht vielleicht auch schrullig. Man verliert den Bezug zur Wirklichkeit. Ok. Das ist jetzt reine Spekulation. Ich weiss nicht, welches die wirklichere Wirklichkeit ist. Ist ja auch egal. Jedenfalls ist es die Welt, in der ich mich behaupten muss, in der ich lebe, bin, mit anderen in Beziehung trete.
Die Welt, in der ich liebe, und zwar nicht nur Liebe denke, fühle und bestenfalls auf geistigem Weg in Form von guten Gedanken und Gebeten versende, sondern die Welt, in der ich Liebe tue.
Und das sind, glaube ich, die wichtigsten beiden Dinge: da sein und lieben.

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