denk- und wissensmüde

Ich bin es müde, zu denken und zu forschen. Was nützt es mir, zu studieren, nachzudenken und doch zu keinem Schluss zu kommen, weil alles nur Theorie bleibt und weil mein Verstand letztlich von keiner Quelle weiss, ob er ihr wirklich trauen kann?
Würde es mich Gott näherbringen, wenn ich alle wissbaren Dinge wüsste?

Ich will Gott begegnen. In mir und ausserhalb von mir.
Ich will schenken. Mich verschenken.
Ich will anbeten, mit meinem ganzen Leben.
Ich will Liebe verwirklichen. Das ist im Moment mein stärkster Wunsch.

Manchmal wünsche ich mir ein Leben, das nur lebt, nicht ständig nachdenkt. Ein einfaches, naturnahes, schlichtes, fröhliches Leben, das nur tut und nicht so viel studiert. Das ist. Und sonst nichts. Das voller Vertrauen diesem unbekannten, grossen Gott nachfolgt, ohne ihn gesehen zu haben, ohne wissen zu wollen, ohne Kredit sozusagen. Ein Leben, das nur aus lauter Hingabe, Liebe und Vertrauen besteht.
Mein Ego hingegen will immer wissen. Es ist unersättlich und neugierig und meint, so Gott zu finden. Aber das stimmt nicht. Man entwickelt Vorstellungen. Das ist alles. Aber Gott kann man sich nicht so nähern.

Durch Liebe entsteht Nähe. Nicht durch Kopfwissen, sondern durch ein Wissen, das aus Erfahrung kommt. Und das erfährt man nur, wenn man tut. Wenn man liebt. Wenn man losgeht und handelt.

1. Korinther

13 1 Wenn ich die Sprachen aller Menschen spreche und sogar die Sprache der Engel, aber ich habe keine Liebe – dann bin ich … <<mehr…>>
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