Pause

In einer Pause tu, was deiner Seele gut tut. Zelebriere das Geniessen.

  • Ein Fenster öffnen, um Sonnenwärme zu spüren, ihr Licht hinter geschlossnen Augenlidern zu sehen, frische Luft zu atmen.
  • Eine gute Tasse Kaffee trinken, um den anregenden Duft zu atmen, das prickelnde Aroma auf der Zunge zergehen zu lassen.
  • Ein Glas kaltes Wasser trinken, um Kühle und Frische für den Kopf zu tanken, Ärger runterzuspülen.
  • Ein paar Schritte an der frischen Luft gehen, um leisen Luftzug im Gesicht zu spüren, den Kopf auszulüften, die Welt atmen zu hören.
  • Während einer hektischen Shoppingtour ein Viertelstündchen oder zwei schwelgen: in einem Modelleisenbahnladen, in einem Brockenhaus, einem Secondhand-Kleiderladen, in einem Spielwarengeschäft, in der Stadtbibliothek, in einem Antiquariat.
  • Während des Frühlingsputzes eine wunderbare Quiche Lorraine backen.
  • Während eines mehrtägigen Seminars in der Stadt ein Eis essend der Shoppingmeile entlangschlendern.
  • Während der Doktorarbeit täglich im Park nebenan spazieren gehen und die Enten füttern.
  • Während der Kleinkinderzeit die Kinder eine halbe Stunde länger in der Kinderhüte des Trainingscenters lassen, um im Café nebenan eine Latte macchiato zu schlürfen und in der neusten Ausgabe irgendeiner Illustrierten zu blättern.
  • Während du den Garten umgräbst, die Gabel in die Erde stecken und zum Rosmarinstrauch rübergehen, um seinen wunderbaren Duft zu riechen.
  • Sich ans Klavier setzen und ein Lieblingsstück spielen.
  • Zwei Reihen am Pullover weiterstricken.

Jetzt du:

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Ein Gedanke zu “Pause

  1. > Auf die Wiese liegen und den Wolken zusehen, wie sie phantasievoll ihre Formen ändern.

    > Im Fühjahr den musikalischen Vögeln bei ihren virtuosen Interpretationen von Lobgesängen gespannt, aufmerksam und voller Staunen zuhören.

    > Am Bachrand sitzen und dem plätschernden Wasser auf seiner Reise zusehen und dabei denken, wie es schlussendlich im Ozean aufgeht.

    …man müsste sich wirklich viel mehr und viel intensivere Pausen gönnen.

    Nur eins werde ich sicher nicht während meiner Pausen machen: „Zwei Reihen am Pullover weiterstricken.“ ;-)

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