Unmögliches wird möglich

1947 segelte der Norweger Thor Heyerdahl mit einem Floss aus Balsaholz über den Pazifik,
1970 durquerte er mit einem Schilfboot den Atlantik.

Was für ein Unternehmen, das unmöglich gut enden konnte; ein Wahnsinnsplan. Warum, wozu eigentlich? Um sich zu beweisen, dass mans kann. Dass man das Unmögliche möglich machen kann, mit einfachen Mitteln, unter einer Bedingung: dass man „mit dem Wind segelt“. Das heisst: wenn man in konzentrierter, aber vollkommen gelassener Aufmerksamkeit alle Wetterzeichen beobachtet, wenn man nicht mit Starrsinn den einmal gewählten Kurs halten will, sondern vertrauensvoll „mit dem Meer geht“; wenn man die äusserste Unsicherheit als einzig wahre Sicherheit annimmt, und wenn man sich vom Sog der Welt-Weite erfassen lässt.
Luise Rinser

Eine Anleitung, sicher durch die Stürme des Lebens zu segeln.

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