Geist ist Materie ist Geist

„… Geist und Materie – die beiden Erscheinungsformen ein und desselben – nämlich Gottes. Luise Rinser

Kann man das von Dingen sagen?
Von Baum, Blume und Berg kann ich mir das ja vorstellen. Gott ist der Schöpfer des Universums, und das war er für mich schon immer. Daher ist mir der Gedanke, dass die Natur eine Erscheinungsform Gottes sei, naheliegend.
Aber Dinge? Häuser, Autos, Möbel – alles um mich herum soll Erscheinungsform Gottes sein?

Ja! Plötzlich sehe ich es: Dinge sind in Tat umgesetzte Ideen, materialisierte Einfälle und Vorstellungen von Menschen. Also Geist, der in Materie umgesetzt wurde.
Und diese Ideen, Gedanken – sie kommen aus dem unendlichen, gemeinsamen Pool des Bewusstseins. Und was ist dieses All-umfassende, Bewusstsein? Nichts anderes als der Geist schlechthin. Der grosse Unnennbare. Gott – wenn man so etwas Unsagbares nennen kann.

Einfach ausgedrückt ist also alles um mich Gott und ich selber auch.
Schwer zu fassen bei Negativem!
Aber den Tag gibt es nicht ohne die Nacht. Ohne Nacht wäre er einfach ein Zustand, der immer gleich bleibt. Und den wir nicht ausdrücklich nennen würden, weil es nichts anderes gäbe. Er würde also nicht Tag heissen. Er wäre gewissermassen nicht.
Das Licht kann nicht anders als Schatten werfen. Das erst gibt Konturen, Tiefe und Raum, und erst die drei Dimensionen. Existiert die vierte auch nur durch lichte und dunkle Mächte? Und alles davon ist Gott? Der Erbauer und der Zerstörer, Anfang und Ende, Licht und Schatten.

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