Boote auf dem grossen Fluss

Man kann Regeln und Gesetze einhalten, Heilige nachahmen, täglich zur Kommunion gehen, Lieder singen oder in einen Gebetskreis gehen.
Man kann Achtsamkeit einüben, Kristalle in der Hosentasche tragen, heilige Bilder meditieren oder ein Räucherstäbchen anzünden.
Man kann jeden Tag eine Stille Zeit halten, Yoga praktizieren, Meditationstechniken lernen.
Man kann eine Pilgerfahrt machen, oft die heiligen Schriften studieren.
Man kann Bücher lesen, solche über Gott und solche über die Welt.
Man kann in die Natur gehen, Bäume, die Strahlen der Sonne und die Weite des Sees geniessen.
Man kann Freundschaften pflegen, Menschen in der Tiefe begegnen, die Dinge des Alltags gut machen, anderen helfen.
All diese Dinge sind Boote, um auf dem grossen Fluss zu reisen.

Die Verbindung mit Gott, die eigentliche Begegnung mit ihm, findet im Herzen statt und kein einziges Boot kann das wirklich ersetzen. Ganz pur soll es werden. Nur er und ich. Nur ein Wir, ein grosses Ganzes. Ohne Schnörkel und Beiwerk.

Das ist das Ziel: schwimmen zu lernen – in ihm.

Foto: © löwenzahn/Pixelio

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