neue Wege

Warten
mich im Sein ausbreiten
in den Augenblick hinein fühlen
spüren, was abläuft
nicht entscheiden
aushalten
hinhören
auf das, was man Gott nennt
den fernen Nahen
in mir
doch nicht mit ‚herkömmlichen‘ Sinnen zu erreichen
neben mir und um mich
doch nur spürbar
wenn ich vergesse, was ich weiss
verliere, was ich habe
nackt werde innerlich
das Nichtwissen aushalten
weicht gute Vorsätze
Pläne und Vorhaben
vorgefasste Meinungen und Vorurteile auf
plötzlich sehe ich, dass ich doch nicht weiss
wo ich meinte zu wissen
plötzlich bin ich ganz klein
angesichts des Grossen, das um mich ist
plötzlich bin ich nur noch
nicht mal mehr das
es ist in mir
und ich kann nichts dazu beitragen
dass es ist
wie lange es ist
und dass es sich ändert
und trotzdem bin ich nicht ausgeliefert
sondern forme mich selbst
weil ich das andere auch bin
das Formende

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