Auftanken


Wenn meine Seele wund ist, zieht es mich nach draussen. Ich muss Weite sehen, Luft atmen, mich wieder im Hier und Jetzt verankern.

Die gleichmässige Bewegung der Füsse hat etwas Tröstliches. Nach aussen sichtbar tun sie, was innen passiert: einen Schritt nach dem anderen gehen. Als ob sie meinem Herz den Ausweg zeigen wollten.
Ich atme die frische Luft ein, vergegenwärtige mir, dass Gott um mich und in mir ist. Atme ihn ein. Werde gereinigt.
Ich schliesse die Augen und halte mein Gesicht in die Sonne um göttliches Licht zu tanken.
Das Licht fasziniert mich. Ich fotografiere es gerne. Gefiltertes Licht. Von Blättern, Zweigen und Bäumen. Gottes Spuren auf der Erde.
Wenn ich später meine Bilder aufhänge, erinnern sie mich daran, dass ich nicht alleine bin.

Die Bäume geben mir ihre Kraft, sind wie Filter für die göttliche Kraft. An ihren Stamm angelehnt kann ich es spüren. Sie trösten mich, richten mich wieder auf, sehen wohlwollend auf mich runter.

Wenn ich zurückkomme, bin ich gestillt und gestärkt.
Nun weiss ich es wieder: Gott ist um mich und in mir mit seiner ganzen Kraft.

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