Mit ‘Adventskalender’ verschlagwortete Einträge

Schneiderins Adventskalender – eine Rückschau

26. Dezember, 2007

Das wäre er also gewesen, mein Advent. Genauer: die Webpräsenz meines Advents. Denn dass er nicht nur aus meinem Blog bestand, ist hoffentlich klar.

Ich startete mit Enthusiasmus. In den ersten Tagen war ich die Heldin und ich war sicher, dass ich mein Leben lang genug zu sagen hätte, täglich einen oder mehrere Beiträge zu schreiben, und dass nichts passieren könnte, was daran etwas ändert.

Gleich darauf musste ich feststellen, dass ein paar einfache Tage mit unspektakulären Anforderungen, aber mit grauer, klebriger Stimmung diese Sicherheit gefährlich ins Wanken bringen können.
Es war nicht einfach, täglich einen Beitrag zu finden, der mir gut genug vorkam, ihn zu veröffentlichen.
An solchen Tagen sass ich meist sehr lange vor dem Computer bis der Text passte oder bis ich einen brauchbaren Link gefunden hatte.
Dann kam ein kleines Zwischenhoch. Und später noch neutrale Tage, an denen ich in durchschnittlicher Zeit mit dem Blog fertig wurde, die Sache sozusagen Routine bekam.

Die ganze Zeit über studierte ich fleissig meine Blogstatistik und entdeckte Zusammenhänge zwischen den gewählten Titeln und den Suchwörtern, über die auf mein Blog geklickt wurde.
Einmal kam ich kurz in Versuchung, einen Titel zwecks häufigerer Klicks anzupassen, aber den Gedanken verwarf ich wieder.
Ich möchte bloggen, als bedeute mir diese Klickerei nichts. Jedenfalls nicht, was die Popularität meines Blogs betrifft.
Auf der anderen Seite freut es mich sehr, dass einer meiner wichtigsten Beiträge dieses Dezembers, auf Platz zwei rangiert. Meine Gedanken werden also gelesen und ich hoffe, dadurch Licht und Inspiration weitergeben zu können. Ich fühle diesen Auftrag als eine Verantwortung meinen Lesern gegenüber.
Man könnte einwerfen, was sind schon 70 Besuche an den besten Tagen und wer garantiert, dass die Beiträge auch wirklich gelesen werden? Ein Klick dauert eine Sekunde lang und lesen muss man danach ja nicht zwingend. Ja. Schon. Aber ich nehme an, hoffe es zumindest, dass da schon ein paar Menschen dabei sind, die meine Gedanken mitverfolgen und für sich selbst einen Nutzen daraus ziehen können.
Wenn das nur ein einziger Mensch ist, dann hat sich die Arbeit gelohnt.

Ich blogge also weiter, ist doch klar! Aber natürlich nicht mehr so häufig wie in diesem Dezember. Dafür soviel Zeit zu investieren, ist es mir denn doch nicht wert. Nur Schreiben, damit was geschrieben ist, und nicht, weil ich etwas zu sagen hätte, hat für mich nicht viel Sinn.

Ich freue mich auf mehr Zeit für die Nähmaschine, wie es sich für eine Schneiderin gehört. Ich freue mich auch darauf, wieder mehr für mich zu schreiben. Reflektierend, sinnierend über Gott und die Welt und nicht immer für fremde Augen bestimmt… (Mein Tagebuch ist ein bisschen zu kurz gekommen.)

So bedanke ich mich für deine Lesetreue und hoffe, dass du mich auch im neuen Jahr ab und zu besuchst.

Auf Wiedersehen!
Die Schneiderin

Frohe Weihnachten

25. Dezember, 2007
Stern

Ich wünsche euch zum Weihnachtsfest
Dass nur in Maßen es euch stresst
Viel Harmonie und Muße schenkt
Und auch mit Stille euch umfängt

Mal ein, zwei Gänge runterschalten
Trotz allem Trubel innehalten
Für jeden, der das manchmal tut
Ist es für Leib und Seele gut

Die Wohltat und noch vieles mehr
Die wünsche ich euch allen sehr

Horst Winkler

Das schönste Geschenk

24. Dezember, 2007

Vegetarisches Wahnsinns- ähhh Weihnachtsmenu

23. Dezember, 2007

Das absolute Highlight!
Nicht zu empfehlen, da du nachher garantiert flach liegst.
Erstens eine Mords-Kocharbeit. Zweitens zu viel gegessen! Weil viel zu gut gewesen… </ ;-) >

Hier der Link zum Menu

grauglitzernde Eiswelt

22. Dezember, 2007

Eisbeeren

Kalt und starr und tiefgefroren ist die Welt und faszinierend.
Ich liebe diese Eiskälte. Genauso wie die Hochsommerhitze. Mir gefallen die Extreme. Laukaltes stösst mich ab. Und Lauwarmes ist nicht mein Ding.

Wie schön doch die Sonne glitzern kann in diesen tausend Eiskristallen! In so einem Kleid sieht man sie sonst nie. Millionen von Juwelen glitzern um mich her. Und wie märchenhaft verschlafen und verträumt die Welt doch aussieht, wenn die Sonne sich hinter dem dicken Nebelvorhang versteckt. Ein paar Sekunden nur, und schon zaubert die Natur ein neues Bild, eine andere Stimmung. Von mattgrau zu glitzernd und flirrend zu sanftem, warmem Hellgrau und dann plötzlich starr und ohne Licht, wie totgefroren.
Ein Phänomen in Wellen, wie das Leben, ein Auf und Ab, ein Kommen und Gehen.
Und doch: Die Sonne ist immer da. Man sieht sie nur nicht ständig.
Und auch die graue Welt kann schön sein.

Weihnachtsdekorationen selber basteln

21. Dezember, 2007

Falls du dich vor dem Fest doch noch langweilst: Hier hab ich eine ansprechende Linksammlung gefunden, lauter Bastelanleitungen für Weihnachtssterne und Christbaumschmuck.

Es lohnt sich, ein bisschen länger auf der Heimwerker-Seite zu verweilen. Da gibt es eine riesige Sammlung guter Bastelanleitungen – auch zu anderen Themen. Eine wahre Fundgrube!

Hier gleich zur Bastelanleitung für obigen Stern.

Weihnachtslieder Linksammlung

20. Dezember, 2007
  • Weihnachtslieder
    Bekannte Weihnachtslieder mit Gitarrenbegleitung (Akkorde) als PDF-Datei (Noten und Text) oder als Midi-Datei zum Downloaden.

Ironie des Schenkens

19. Dezember, 2007

Wie meistens im Dezember überrascht mich die Kürze der Adventszeit. Dieses Jahr wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass sie nur im Idealfall fast vier Wochen lang ist. Üblicherweise dauert sie drei Wochen und ein paar Stunden. (Ich hab erst jetzt gemerkt, dass es bei vier Adventssonntagen nur drei Wochen Zwischenraum gibt!)
Liegts an diesem Denkfehler, dass es die kürzesten vier Wochen des Jahres sind? Oder unterliegt Zeit, solange man sich viel zu tun vornimmt, demselben Gesetz wie Geld: Es verschwindet, und niemand weiss genau warum so schnell und wohin?

Ich kurve also ein paar Tage vor Weihnachten durch die Kaufhäuser. Das dauert, weil wir jetzt in der Stadt wohnen, dreimal so lang wie früher. Damals klapperte ich einfach die Warenhäuser an der Bahnhofstrasse ab. Was erhältlich war, kaufte ich. Was nicht, bestellte ich oder disponierte um.
Jetzt kann ich in der selben Zeitspanne gerade mal eine Handvoll Läden durchstöbern. Und hintennach stehen mindestens nochmal so viele Schlange, erwartungsvoll, festlich geschmückt und völlig überladen und werben um einen, wenigstens kurzen Blick von mir. Und den gewähre ich selbstverständlich. Schliesslich weiss man nie, ob man gerade im anderen Geschäft nicht doch das Passendere gefunden hätte.

Da verbringe ich also meine kostbare Adventszeit damit, wirklich gute Geschenke für meine Leute zu finden.
Kein erfolgversprechendes Unterfangen. Ich möchte doch nicht irgendetwas schenken, nein, meine Idee soll mitten ins Schwarze treffen, Überraschung auslösen, Liebe ausdrücken. Ich möchte Wünsche von den Augen ablesen und dann die Freude darin leuchten sehen.
Die schwierigsten Geschenke sind jene für Menschen, die schon alles haben und sich alles leisten, was sie haben wollen und die mir nicht nah genug stehen, dass ich wüsste, was sie sich wirklich wünschen. Oder jene, die ich der Etikette wegen beschenken muss, statt möchte.
Genau! Jetzt hab ichs! Ich schenke ihnen was Selbstgemachtes, das man nicht kaufen kann!
Womit wir wieder beim Zeitproblem wären. (Das Dumme ist, die guten Einfälle kommen mir nicht im November.)

Und dann die Frage, der ich noch nicht bis zum Ende nachgegangen bin: Ist es besser, ohne die geringste Vorstellung durch die riesige Auswahl zu streifen und einfach das zu nehmen, was mich anspricht? Oder ist es zeitsparender, sich vorher für jeden etwas auszudenken und dann diese Dinge in der ganzen Stadt zusammen zu suchen?

Zuguterletzt, als ich beim Nachhausekommen die Post durchsehe, schaut mich aus einem der zahlreichen Dezember-Bettelbriefe ein halbverhungertes Kind an und ich frage mich, warum ich für die Menschen, die es wirklich nötig hätten, am Ende des Monats kein Geld mehr übrig habe. Und ich merke, wie unbedeutend doch meine Fragen in Wirklichkeit sind.

Grösse

18. Dezember, 2007

Du kannst nicht grösser sein als du bereit bist anzuerkennen, wie klein du eigentlich tatsächlich bist.

Ron Smothermon

Witz

17. Dezember, 2007

Ein hart arbeitender Politiker, ein ehrlicher Jurist und der Weihnachtsmann finden einen 50-Euro-Schein.
Wer nimmt ihn heimlich an sich?

Der Weihnachtsmann natürlich! Die anderen beiden gibt’s doch gar nicht.