eingebunden

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Manchmal wundere ich mich. Immer wieder einmal beschleicht mich jenes unerklärliche Gefühl einer inneren Last. Eine unbekannte, unnennbare und unbegründete Last, denn ich habe mich nie so aufs Arbeiten gefreut, als an dieser Arbeitsstelle und ich habe zwei tolle grosse Kinder und alles, was ich brauche.

Heute Morgen bei meiner Bloglese kam es mir vor, als würde ich in den Spiegel sehen. Ich fand Worte und Geschichten, die das Gefühl wiedergeben, das ich fühle. Worte, die mit meinem Leben und meinen Umständen nichts zu tun haben und dennoch genau das beschreiben, was mich drückt. Leise, leuchtende Spuren fand ich darin, mit dieser Last umzugehen. Spuren, die jemand fand, dessen Gefühl zu dem passt, was ihm passiert.

Und ich hab jetzt nur ein paar holperige Sätze, zu schildern, was ich erlebte. Und die Ahnung, dass wir ein Wesen sind. Irgendwie. Und doch nicht. Beides. Und die leise Frage, wer alles zu diesem Wir gehört.
Jede Zelle für sich enthält alle Informationen. Ist alles. Ist doch nur eine Zelle. Teil des Ganzen. So eingebunden, dass sie gleichzeitig das Ganze ist.
Es gibt nur falsche Worte. Es ist etwas, das als dünner, nur zu erahnender Hauch zu mir kam. Etwas Zeitloses, also Ewiges.

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