Nicht zu wünschen, nicht zu träumen, nicht zu erwarten, nach nichts zu streben, nicht zu handeln, loszulassen ist nichts Trauriges oder Lebensfremdes oder Ängstliches oder Passives oder Lethargisches oder Faules oder Träges oder Resigniertes.
Im Gegenteil.
Es ist ein tiefstes Ja zum Leben, so, wie es ist. Also so, wie wir es verstanden haben.
Es ermöglicht, zu handeln, wo handeln nötig ist und nicht zu handeln, wo es nötig ist, nicht zu handeln. In immerwährendem Atmen pendelt es und fliesst es vom einen zum anderen, wie ein Fluss sich in sein Bett ergiesst.
Es öffnet eine sprudelnde Quelle von Freude im Inneren.
Und den Blick für die Liebe, die immer da war.
Dies alles entsteht nicht durch Wollen. Nein, wollen verhindert es.
Es geschieht durch Gnade.
Ein Weg, sich ihr zu öffnen, ist Hingabe.
Und einer Vertrauen.



