Provokanter Titel? Dachte ich auch. Und: das muss ich einfach lesen! Das hat was mit mir zu tun.
Noch 100 Seiten hab ich vor mir, aber ich kann es jetzt schon empfehlen.
Hier kannst du in den ersten 37 Seiten rumblättern.
Es ist eins der besten Beziehungsbücher, das ich kenne.
Weil es bei Beziehungen immer auch um dich selbst geht, ist das Buch auch richtig für dich, wenn du gerade nicht (mehr) in einer Partnerschaft lebst, und mit deiner Situation klarkommen möchtest.
Mich begeistert, dass es für eine lebenslange Beziehung plädiert, ohne einem mit der Moral vor der Nase rumzuwedeln und daraus eine unverbrüchliche Regel zu machen.
Es fasziniert mich, weil es eine, der Allgemeinheit ungeläufige Sichtweise offenbart, diese aber in zutiefst lebendiger, klarer, natürlicher und einfacher Sprache und mit vielen griffigen Bildern präsentiert.
Der Leser wird immer wieder abgeholt, besonders an Stellen, an denen möglicherweise Zweifel, Fragen und grösste Skepsis auftauchen. Die Autorin spricht diese offen an und will einem nichts davon ausreden.
An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, sie schreibt von mir. An anderen, wo ich nicht wusste, wie ich weiterdenken soll, fand ich Worte und Formen zum Weiterdenken.
Es ist ein zutiefst spirituelles Buch aber es hinterlässt – im Gegensatz zu den GlinuS-Büchern – bei mir ein Gefühl, dazuzugehören. Ein Gefühl, dass ich schon auf dem Weg dahin bin, seit jenem Augenblick, an dem ich innerlich Ja zum Wachstum und zum Wandel gesagt habe. Ein Gefühl, dass ich richtig bin.
(GlinuS = Gläubig in unserem Sinne. Das ist ein Insider-Ausdruck aus freikirchlich-evangelikalen Kreisen. Verwendet wird er für Menschen, die in biblischem Sinn wiedergeborene Christen sind.
Ich bezeichne mit GlinuS auch Dinge und Sachverhalte aus der evangelikalen Welt. GlinuS-Bücher sind also Bücher aus dem freikirchlich-evangelikalen Raum. Von hier zum Beispiel.
Band 2 wartet schon im Regal…



